Fußballturnier der Feuerwehrjugend 2017

Auch dieses Jahr fand das alljährliche Fußballturnier der Feuerwehrjugend Pongau in Schwarzach i. Pg. statt. Insgesamt 14 Mannschaften nahmen teil. Als Sieger konnte sich dieses Jahr die Mannschaft aus Werfenweng vor Mühlbach am Hochkönig mit einem knappen 2:1 Sieg durchsetzen.  „Neben der Ausbildung der Nachwuchskräfte der Feuerwehr darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen“ erklärt Mario Passrugger, Sachbearbeiter für Jugend im Bezirk Pongau.

Durch die jährlichen Fußballturniere lernen die jungen Feuerwehrmänner auch Kameraden aus anderen Feuerwehren kennen, was zu einer besseren überörtlichen Zusammenarbeit im späteren Einsatzgeschehen beträgt.  Im Bezirk Pongau sind derzeit 17 Jugendgruppen aktiv in welchen neben Spiel und Spaß auch die Grundlagen für eine spätere Tätigkeit in der Feuerwehr erlernt werden.

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Übung im Tauerntunnel mit dem Rettungszug der ÖBB

Am 14.10.2017 / 20:05 Uhr Löst ein Lokfüher bei Km 5,545 im Tauerntunnel zwischen Böckstein und Mallnitz Alarm aus. „Aus einen Kesselwagon dringt ein Chemischer/ Leicht entzündlicher Stoff aus“. Über die ÖBB Einsatzleitung / LAWZ Kärnten und LAWZ Salzburg wird der Alarm ausgelöst.

Es besteht Brandgefahr durch den leicht entzündbaren und Verdampfbaren Stoff. Der Tunnel ist stark verraucht. Die Angrenzenden Feuerwehren Bad Gastein, Mallnitz, Obervellach und Kolbnitz sowie die Polizei aus Salzburg und Kärnten und das Rote Kreuz werden über den Notruf verständigt.

Nach Abklärung über die Windrichtung im Tunnel fuhr die Feuerwehr Bad Gastein als erster mit dem Rettungszug vom Anlauftal als erste in den Tunnel zur Einsatzstelle. Nach der Erkundung wird der Lokführer mittels Atemschutz aus der Lokomotive gerettet und dem Roten Kreuz im Rettungszug übergeben.

Nach der Feststellung um welchen Gefahren Stoff es sich Handelt wurde unter Vollschutz mit der Abdichtung des Kesselwagons begonnen. Der gefährliche Stoff wurde in dafür eigens vorgesehene Auffangbecken geleitet. Das Übungsziel war die Kommunikation zwischen den Feuerwehren Salzburg (Digitalfunk) und Kärnten (Analog).

Es waren 105 Männer/Frauen von Feuerwehr, ÖBB, Polizei, Behörden und Rotem Kreuz im Einsatz.

Übungsende ca. 15.10.2017 / 01:00 Uhr.

Gesamteinsatzleiter der Feuerwehren war OFK OBI Bernd Lerchbaumer / Feuerwehr Mallnitz

Text und Bilder:
presse@ff-badgastein.at
www.ff-badgastein.at

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Gasteinertal Übung im Seniorenwohnheim Bad Gastein

Am 7. Oktober 2017 fand in Bad Gastein die diesjährige Gasteinertal Übung statt. Übungsannahme war ein Brand in der Küche des Seniorenwohnheimes Bad Gastein.

Gegen 14 Uhr wurde die zuständige Feuerwehr Bad Gastein von der BAWZ Pongau alamiert. Nach dem Eintreffen am Einsatzort wurden vom Einsatzleiter AFK BR Andreas Katstaller unverzüglich die Feuerwehren Bad Hofgastein, Dorfgastein und das Rote Kreuz Gastein zur Unterstützung angefordert.

Von den insgesamt 12 Atemschutzstrupps wurden 31 Personen über die DLK Bad Gastein, die TMB Bad Hofgastein und im Innenangriff gerettet und dem Roten Kreuz zur Versorgung übergeben. Das Rote Kreuz hatte im angrenzenden Gemeindeamt dazu eine Sanitätshilfsstelle eingerichtet. Zusätzliche Aufgaben waren die Liftöffnung im verrauchten Bereich, die Sicherstellung von Reinigungsmitteln aus einem ebenfalls betroffenen Lagerraum und die Wasserversorgung aus der Gasteiner Ache.

Übungsbeginn: 14 Uhr, Ende 17 Uhr
FF-Bad Gastein: 40 Mann
FF-Bad Hofgastein: 36 Mann
FF-Dorfgastein: 26 Mann
Rotes Kreuz: 25 Mann
Verletzte: 31
Gesamtübungsleiter: AFK 3 Pongau BR Andreas Katstaller

Erstmalige Abnahme des Feuerwehrjugendleistungsabzeichen Gold im Gasteinertal

Am Vormittag des 7. Oktober fand erstmals der Bewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold im Gasteinertal statt. Bei diesem Einzelbewerb, welcher seit ein paar Jahren die Ausbildung in der Feuerwehrjugend abschließt, gilt es verschiedenste Tätigkeiten aus dem Bereich Branddienst, technische Hilfeleistung sowie Erste Hilfe durchzuführen. Weiters müssen die Teilnehmer mehrere
theoretische Fragen aus dem Feuerwehrwesen beantworten.

Seitens der Feuerwehrjugendgruppe Dorfgastein stellte sich JFM Dominik Lindner als erster Bewerber dieser Prüfung, welche von einem Bewerterteam mit drei Bewertern aus dem Pongau durchgeführt wurde. Bei allen acht Stationen konnte Dominik schließlich sein Wissen und Können unter Beweis stellen und somit das goldene Leistungsabzeichen für sich erwerben. Nach wochenlangem Training war auch Jugendbetreuer Martin Egger froh über den positiven Abschluss: „Für die Kids ist der Bewerb am Ende der Mitgliedschaft in der Feuerwehrjugendgruppe noch einmal eine gewaltige Herausforderung. Nun können wir einen top ausgebildeten Kameraden an die aktive Feuerwehrmannschaft übergeben“.

Die erfolgreiche Abnahme war nicht nur die Erste im Gasteinertal sondern auch die Zweite im gesamten Bezirk Pongau. Mit einem tollen Ergebnis, von 184 möglich Punkten erreichte Dominik 179, wurde der Bewerb abgeschlossen und die Urkunde im Beisein von Bezirkskommandanten und Abschnittskommandanten überreicht.

Die Übergabe des Leistungsabzeichens erfolgte schließlich im Rahmen der Abschlussbesprechung der Gasteinertal Übung in Bad Gastein. Im Beisein der versammelten Gasteiner Feuerwehrkameradinnen und -kameraden überreichte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Lottermoser das FJLA Gold an Dominik.

Bezirksübung mit Einbeziehung des Bezirks-Katastrophenzugs sowie des Bezirksführungsstabes

Im Zeitraum von Freitag dem 22.09.2017 bis Samstag den 23.09.2017 fand im gesamten Bezirk Pongau eine groß angelegte Bezirksübung statt, bei welcher neben zahlreichen Einsatz-Szenarien in den örtlichen Feuerwehren auch die Arbeit des Bezirksführungsstabes geübt wurde.

An insgesamt 2 Tagen wurde unter realistischen Voraussetzungen eine Großschadenslage beübt, in welche insgesamt rund 200 Einsatzkräfte aus dem gesamten Bezirk eingebunden waren. Übungsannahme war eine Schlechtwetterlage, welche zu zahlreichen Vermurungen und Überschwemmungen in den Ortschaften des Salzach- und Ennspongau’s führten.

Der Bezirksführungsstab kam auf Grund der Wetterwarnung bereits am Freitag, den 22.09.2017 im Feuerwehrhaus St. Johann zusammen und errichtete den Einsatzstab mit rund 30 Einsatzkräften. Am Samstag überzeugte sich auch Bezirkshauptmann Mag. Harald Wimmer von der Durchführung der Stabsarbeit. In Folge wurden durch den Stab die örtlichen Einsätze koordiniert und unterstützt. Der Bezirksführungsstab wird bei überörtlichen Schadensereignissen einberufen und unterstützt die Einsatzkräfte vor Ort durch eine zentrale Koordination und Organisation.

Insgesamt wurden in der 2 Tage andauernden Übung durch die örtlichen Feuerwehren 30 Einsätze abgearbeitet. Da diese eine hohe Anzahl an Ressourcen gebunden haben wurde zur Unterstützung der Katastrophenzug des Bezirkes Pongau ebenfalls alarmiert und im Zuge der Übung eingesetzt.

„Die Unwetter in Gastein und Großarl in diesem Jahr haben gezeigt, dass derartige Übungsannahmen inzwischen sehr wahrscheinlich sind. Mit der groß angelegten Bezirksübung konnten die Auswirkungen einer Schlechtwetterlage über mehrere Orte erfolgreich beübt werden. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte hat überörtlich optimal funktioniert“, erklärt Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser.

Der Gefahrgut-Zug des Bezirkes Pongau wurde im Zuge der Übung ebenfalls mit eingebunden um ausgelaufene Flüssigkeiten zu binden und zu bergen. Weiters wurde auf der Salzach eine Ölsperre errichtet.

„Die umfangreichen Einsatzszenarien haben die eingesetzten Feuerwehren durchaus gefordert, jedoch konnten alle Einsatzstellen erfolgreich bewältigt werden“, freut sich Abschnittsfeuerwehrkommandant Christian Lackner, der ebenfalls als Leiter des Bezirksführungsstabs im Einsatz stand.

Ingesamt waren in der Übung 200 Einsatzkräfte über einen Zeitraum von insgesamt 24 Stunden mit rund 50 Fahrzeugen beteiligt.

Gefahrgut Abschnittübung in Gastein

Am 12. September fand die dritte und letzte Abschnittsgruppenübung der Gasteiner Feuerwehren in diesem Jahr statt. Für die Austragung waren dieses Mal unsere Kameraden aus Bad Gastein zuständig. Im Blickpunkt standen auch dieses Mal wieder die jungen Kameradinnen und Kameraden der drei Wehren. Gemeinsam und unter der Führung von jungen Feuerwehrmitgliedern galt es die Übung abzuwickeln.

Annahme war ein Verkehrsunfall mit einem Gefahrenguttransporter in einem Tunnel auf der Gasteiner Alpenstraße Richtung Sportgastein. Die Feuerwehr Bad Gastein übernahm als erstanrückende Feuerwehr die Absicherungsmaßnahmen und führte die Menschenrettung durch. Die Feuerwehr Bad Hofgastein errichtete einen Dekontaminationsplatz und stellte einen Atemschutztrupp mit Vollschutz Schutzstufe 3. Die Feuerwehr Dorfgastein stellte einen weiteren Atemschutztrupp mit Vollschutz Schutzstufe 3. Die Trupps in Vollschutz führten die Sicherung des Gefahrengutes durch und verhinderten ein weiteres Auslaufen der Flüssigkeiten.

Eine spannende Übungsserie speziell für unsere jungen Kameradinnen und Kameraden ging mit dieser Übung für dieses Jahr somit zu Ende.

Übungsdaten:
Beginn: 12.9.: 19:00 Uhr
Ende: 12.9.: 21:45 UhrFF Dorfgastein: 9 PersonenFF Bad Hofgastein: 8
FF Bad Gastein: 16

Eingesetzte Fahrzeuge:
FF Dorfgastein: LF-A
FF Bad Hofgastein: LFB-A
FF Bad Gastein: TLFA + Öl AH, KLF-A, Last

Übungsleiter:
FF Bad Gastein:         OFM Klaus Kaltenecker
FF Dorfgastein:          V Florian Kritzer jun.
FF Bad Hofgastein:    HV Stuhler Stefan

Bericht: BI Matthias Egger, Fotos VI Wolfgang Winter
Für Fotos in Druckqualitat senden Sie bitte eine Anfrage an presse@ff-badgastein.at

Schwere Unwetter im gesamten Bezirk Pongau fordern die Einsatzkräfte

Am Abend des 05. August erreichte eine extreme Gewitterfront den Bezirk Pongau und verursachte in Folge durch Starkregen, Hagel und starken Windböen erhebliche Schäden im gesamten Bezirk. Vor allem das Gasteinertal sowie Großarl wurden von den Unwetterschäden am stärksten betroffen. Großarl wurde für rund 3 Tage von der Außenwelt abgeschnitten.

Dorfgastein

Im Zuge der Unwetter wurden erhebliche Niederschläge in den Gemeinden der Abschnitte 2 und 3 gemessen, die zu großflächigen Überflutungen und Murenabgängen führten. In Dorfgastein ging am 05.08. um 19:42 der erste Notruf zu notwendigen Auspumparbeiten in der Bergbahnstraße ein, die dortigen Überschwemmungen führten innerhalb kürzester Zeit zu einer Vermurung der gesamten Straße, welche sich bis in das Ortszentrum verbreitete. Bereits um 19:45 wurden weitere Einsatzstellen in den Ortsteilen Luggau gemeldet. Um 19:52 tritt zudem der Mühlbach im Bereich des Tourismusverbandes über die Ufer, was eine vollständige Vermurung der B167 sowie erhebliche Schäden am Kanalsystem sowie dem nahegelegenen Heizkraftwerk verursachte. Zur Unterstützung wurden durch den Einsatzleiter um 19:55 die Feuerwehren Bad Hofgastein, Bad Gastein, Lend und Embach sowie schweres Bergegerät alarmiert.

Hochwasserschutz in wurde aktiviert

Der Murenabgang im Bereich des Mühlbachs führte zu einer Verklausung der Gasteiner Arche, welche zu einer Aufstauung führte. Aus diesem Grund wurde ein Ausbringen der Hochwasser-Schutzelemente angeordnet und durch die Feuerwehren errichtet. Größere Schäden konnten hierdurch verhindert werden. Der Einsatz wurde gegen 04:00 Uhr des Folgetages beendet. Insgesamt waren 152 Einsatzkräfte mit 19 Fahrzeugen im Gasteinertal im Einsatz.

Am Abend des 06.08. wurde die Lage durch ein Unwetter erneut zugespitzt. Um 21:30 wurde die Bundesstraße gesperrt und mehrere Keller überflutet. Zudem wurden durch Muren Abgänge mehrere PKW zum Teil schwer beschädigt. Die Aufräumarbeiten konnten gegen 02:30 wieder beendet werden.

Großarl

Am Samstag, den 05. August wurde die Feuerwehr Großarl kurz vor Beginn der Schauübung im Rahmen des Feuerwehrfestes, wie auch schon am Vortag, zu einer Reihe von Unwettereinsätzen alarmiert. Am schlimmsten betroffen war der Bereich um die Einmündung des Schiedgrabens in die Großarler Ache. Im Feuerwehrhaus Großarl wurde ein Krisenstab zwischen Feuerwehr, Rotem Kreuz, Bergrettung, Polizei und der Gemeinde eingerichtet. Die medizinische Versorgung wurde durch das Rote Kreuz sowie Dr. Toferer sichergestellt. Mehrere Notfälle mussten abgewickelt werden. In der Auschule und im Bergrettungsheim wurden Notquartiere eingerichtet, welche auch von eingeschlossenen Urlaubern angenommen wurden.

Der erste Einsatz zu Auspumparbeiten wurde um 19:54 alarmiert, kurz darauf um 19:56 gelangte durch die LAWZ Salzburg die Alarmierung auf die Großarler Landesstraße ein, welche im Bereich Schieddorf auf einer Länge von mehreren hundert Metern verschüttet wurde. Hierdurch wurden mehrere Fahrzeuge mitgerissen. Durch den daraus resultierenden Rückstau der Großarler Arche wurde ein Hotelbetrieb in Schieddorf überflutet, in Kronau wurde das Erdgeschoß eines Einfamilienhauses vollständig mit Geröll und Schlamm verschüttet.

Die Einsätze in Großarl dauerten insgesamt 1 Woche an bzw. wurden in den darauffolgenden Wochen laufend Reinigungs-, Absicherungs- und Auspumparbeiten durchgeführt. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte im Einsatz.

Flachau

Im Gemeindegebiet Flachau wurde das Marbachtal durch eine Mure abgetrennt. Über Notruf wurde gemeldet, dass sich noch 3 Personen im Tal befanden. Durch den Einsatzleiter AFK Christian Lackner wurde ein Trupp in das Tal entsendet, um die Personen zu suchen. Diese konnten um 22:20 unverletzt bei den im Tal befindlichen Hütten aufgefunden und aus dem Tal geleitet werden. Der Einsatz konnte um 23:30 beendet werden.

St. Veit im Pongau

In St. Veit ging der Dumgraben auf Höhe des Stausees über die Ufer und versperrte dadurch die Straße. Auf Grund der enormen Wassermassen wurden 3 Häuser in der näheren Umgebung evakuiert und die ÖBB verständigt, um eine Beeinträchtigung der Bahnstrecke ausschließen zu können. Der Einsatz konnte um 23:30 Uhr beendet werden.

Untertauern / Obertauern

Die Feuerwehr Obertauern hatte insgesamt 15 Einsatzstellen zu bewältigen. Die zur Unterstützung alarmierte Feuerwehr Untertauern konnte nach Obertauern nicht zufahren, da die B99 zwischen Untertauern und Obertauern zum Teil vermurt und nicht mehr passierbar war. Aus diesem Grund wurde über die LAWZ Salzburg schweres Gerät angefordert sowie der Kat-Referenz des Bezirkes Pongau verständigt. Gleichzeitig wurden durch die LAWZ Folgeeinsätze beim Gnadenalmstüberl und bei der Tiefenbachhütte gemeldet. Stundenlange Auspumparbeiten waren bei den Kellern in den beiden Gebäuden und in der Tiefgarage der Tiefenbachhütte nötig.

Die Feuerwehr Obertauern evakuierte inzwischen mehrere Personen, welche verletzt wurden, aus der Lawinengalerie und brachte diese in das Feuerwehrhaus, die verletzten Personen wurden über Tweng abtransportiert. Die B99 wurde im Bereich Gnadenfall unterspült, dabei wurde unter anderem die Leitung der Kanalisation von Obertauern abgerissen. Die Straße war daher für rund 2 Tage nicht befahrbar, die vollständige Instandsetzung dauert mehrere Wochen an.

Am 06.08. morgens erfolgte eine Kontrolle der Brücken im Gemeindegebiet. Die bestehenden Verklausungen wurden dabei behoben. Die Brücke zum Wildpark Untertauern wurde aber bereits am 05.08. von den Wassermassen weggerissen, die Reste der Brücke wurden am Morgen des 06.08. von einem Bagger aus dem Bachbett entfernt.

Zudem stürzte ein großer Baukran im Bereich der Kraftwerksbaustelle „Zederhauser Umkehr“ um, da die Standfläche durch die Wassermassen unterspült wurde. Die Taurach ist auf mehreren Stellen über die Ufer getreten und hat dabei die angrenzenden Felder verwüstet.

Weitere Einsatzstellen

Neben den schwer betroffenen Gemeinden kam es weiterhin zu Einsatzstellen in Altenmarkt i. Pg, Forstau, Kleinarl, Hüttschlag und Schwarzach, die jedoch zu keinen nennenswerten Schäden geführt haben.

Gemeinschaftsübung von Feuerwehr und Rotem Kreuz in Flachau

Am Samstag, den 17.06.2017 fand ein Flachau eine groß angelegte Gemeinschaftsübung zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz statt. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit zwei Reisebussen und 3 PKW auf dem Gelände der Straßenmeisterei in Flachau.

Am Einsatzort eingetroffen, bot sich den Einsatzkräften die folgende Sachlage: Zwei Busse sind kollidiert und im Zuge der Kollision auf die Seite gestürzt. Dabei wurden 3 PKW in den Unfall mit verwickelt, ein PKW ist unter einem Bus eingeklemmt. Insgesamt sind in den Bussen sowie den Fahrzeugen insgesamt 30 Personen teilweise schwer verletzt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Flachau, dem Löschzug Reitdorf, Altenmarkt sowie Zederhaus retteten die eingeschlossenen und verletzten Personen mittels Hydraulischem Rettungsgerät und übergaben sie zur weiteren Versorgung an das Rote Kreuz, welches mit Mitgliedern der Dienststellen Radstadt, Altenmarkt und St. Michael sowie den Notärzten Rettungspräsident Dr. Werner Aufmesser sowie Dr. Hannes Gruber im Einsatz stand.

Unfälle mit Bussen stellen für die Einsatzkräfte meistens ein herausforderndes Einsatzszenario dar, da in kurzer Zeit häufig eine hohe Anzahl an Personen mit unterschiedlichen Verletzungsgraden gerettet und behandelt werden müssen. Die richtige Einstufung der Verletzungen und die damit verbundenen Maßnahmen zur Menschenrettung sind in diesem Szenario die größte Herausforderung.

„Die regelmäßige Durchführung von Gemeinschaftsübungen in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass die Zusammenarbeit der  Einsatzkräfte der Einsatzorganisationen reibungslos und koordiniert abläuft, auch heute hat die Zusammenarbeit hervorragend funktioniert“, freut sich Abschnittsfeuerwehrkommandant Christian Lackner. Rund 1 Stunde nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren alle Personen aus den Fahrzeugen gerettet und durch das Rote Kreuz versorgt und abtransportiert.

An der Gemeinschaftsübung waren insgesamt 53 Einsatzkräfte der Feuerwehren, 18 Einsatzkräfte des Roten Kreuz sowie 2 Notärzte beteiligt.

8. Feuerwehrleistungsbewerb in Forstau

Am Samstag, den 10.06.2017 fand in Forstau der 8. Bezirksfeuerwehr-Leistungsbewerb unter optimalen Wetterbedingungen statt. Bei dem alle 2 Jahre stattfindenden Leistungsbewerb wurde der Bewerb in den Kategorien Bronze und Silber ausgetragen, den spannenden Abschluss bildete ein Parallelbewerb der 7 schnellsten Mannschaften.

An dem Leistungsbewerb nahmen insgesamt 58 Bewerbsgruppen aus Salzburg, Vorarlberg, Oberösterreich und Kärnten teil. Unter der strengen Aufsicht von 33 Bewertern stellten die Bewerbsgruppen ihr Können und ihre Schnelligkeit im Aufbau einer Angriffsleitung eindrucksvoll unter Beweis. Im abschließenden Parallelbewerb benötigte die Bewerbsgruppe von Krispl lediglich 38,88 Sekunden für eine fehlerfreie Absolvierung der Aufgabe.

„Die Mitglieder der Feuerwehr sind an 365 Tagen im Jahr jederzeit bereit, sich für die Bevölkerung in jeder Notlage einzusetzen und auf Grund der hohen Mitgliederzahl und der guten Leistungsergebnisse im Bewerb wird klar, dass auch für die Ausbildung und das Training für den Bewerb eine hohe Disziplin an den Tag gelehnt wird“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser.

Die jeweils besten Gruppen im Bewerb waren:
Bronze ohne Alterspunkte
1. Bad Hofgastein
2. Forstau
3. Schwarzach

Bronze mit Alterspunkten
1. Kommandanten Ennspongau
2. Kommandanten Stv. Ennspongau

Silber ohne Alterspunkte
1. Forstau
2. Bad Hofgastein
3. Schwarzach

Bronze ohne Alterspunkte Gäste
1. Lungötz 1
2. Neukirchen 1
3. Wolfurt

Silber ohne Alterspunkte Gäste
1. LZ Abersee
2. Mariapfarr
3. Göming

Erstmals traten im Bewerb sowohl die Kommandanten als auch die Kommandanten-Stellvertreter der Feuerwehren im Abschnitt 1 (Bezirk Pongau) gegeneinander an.

Wissenstest der Feuerwehrjugend in Großarl

Am Samstag, den 08.04.2017 fand in Großarl der inzwischen 39. Wissenstest der Pongauer Feuerwehrjugend statt. Insgesamt 176 Jungen und Mädchen der Feuerwehrjugend nahmen an dem jährlichen Wissens-Wettbewerb teil. Eröffnet wurde der Bewerb unter Beisein des Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Roman Spiegel und Christian Lackner sowie Bürgermeister Johann Rohrmoser und Vizebürgermeister Johann Ganitzer. Anwesend waren zudem Landesrat Hans Mayr sowie der Landtagsabgeordnete Rupert Fuchs.

Unter Aufsicht von 45 Bewertern und Gruppenleitern wurden während des Bewerbs Fragen in den Kategorien Organisation, Bekleidung und Unfallverhütung beantwortet. Dieses Jahr konnten alle Teilnehmer den Wissenstest erfolgreich bestehen und die begehrten Abzeichen erhalten.

Die Wissensspiele und der Wissenstest finden jährlich im Feuerwehrbezirk Pongau statt und ermöglichen den jungen Feuerwehrkräften ihr Wissen eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Dem Wettbewerb geht in den regionalen Feuerwehren eine mehrere Wochen andauernde Übungs- und Vorbereitungszeit voraus. „Der Wissenstest hat uns heute gezeigt, dass alle Teilnehmer bestens auf die Fragen und Herausforderungen vorbereitet waren und die Prüfungen somit alle erfolgreich absolvieren konnten“, freut sich Mario Passrugger, Bezirkssachbearbeiter für Jugend im Bezirk Pongau.

Die Jugendfeuerwehren sind ein wichtiger Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Pongau, viele treten aus der Jugendfeuerwehr  mit dem 16. Lebensjahr in den Aktivdienst der Feuerwehr über und sorgen damit für eine schlagkräftige aktive Mannschaft, erklärt Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser. Der Wissenstest trägt dazu bei, dass bereits zum Übertritt in die Aktivmannschaft umfangreiches Fachwissen bei den jungen Feuerwehrfrauen und -männern vorhanden ist.

Als besonderes Highlight wurden allen Jugendlichen neue T-Shirts überreicht, die durch den Landesfeuerwehrverband co-finanziert wurden. Zudem wurden langjährige Jugendbetreuer des Bezirkes mit Verdienstzeichen ausgezeichnet.