9. Pongauer Bezirks-Feuerwehrjugendleistungsbewerb in Wagrain

Am Samstag, den 06.07.2019 fand in Wagrain der 9. Pongauer Bezirks-Feuerwehrjugendleistungsbewerb unter optimalen Wetterbedingungen statt. Der Bewerb wurde in den Kategorien Bronze und Silber ausgetragen.

An dem Leistungsbewerb nahmen insgesamt 11 Bewerbsgruppen mit insgesamt 95 Teilnehmern aus dem Pongau teil. Unter der strengen Aufsicht von 19 Bewertern stellten die jungen Bewerbsgruppen ihr Können und ihre Schnelligkeit eindrucksvoll unter Beweis. Die einzelnen Stationen des Bewerbs fordern den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben der Gerätekunde auch auch die Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Schnelligkeit ab.

„Neben einer vorbereitenden Ausbildung für den anschließend aktiven Feuerwehrdienst darf in der Jugendfeuerwehr auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Mit den Leistungsbewerben wird neben dem Können auch die sportliche Leistung der jungen Kameradinnen und Kameraden abverlangt und somit der Teamgeist gefördert“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser.

Der Bezirks-Feuerwehrjugendleistungsbewerb ist eine wichtige Vorbereitung für den kommende Woche stattfindenden Landesbewerb. Die Jugendgruppe Wagrain konnte abschließend den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen.

Ergebnisse:

Bronze Bezirk:
1. Platz: Wagrain 1 / 1031,02 Punkte
2. Platz: Werfenweng / 1028,12 Punkte
3. Platz: Flachau / 972,40 Punkte
4. Platz: Pfarrwerfen / 969,33 Punkte
5. Platz: St. Johann im Pongau / 948,74 Punkte

Silber Bezirk:
1. Platz: Werfenweng / 1005,57 Punkte
2. Platz: Wagrain 2 / 993,44 Punkte

Bronze ergänzte Gruppe:
1. Platz: Wagrain 3 / 982,83 Punkte
2. Platz: Pfarrwerfen / 943,04 Punkte

Bronze verschiedene Feuerwehren:
1. Platz: Eben im Pongau / 949,67 Punkte

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Pongauer Bezirksfeuerwehrtag in Bad Hofgastein

Am Freitag, den 12.04.2019 fand in Bad Hofgastein der Bezirksfeuerwehrtag der Pongauer Feuerwehren statt. Neben zahlreich anwesenden Bürgermeistern, dem Präsidenten des Salzburger Gemeindeverbandes Bgm. Günther Mitterer, Landtagsabgeordneten Alexander Rieder, Bezirkshauptmann HR Mag. Harald Wimmer, Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter sowie Kommandanten diverser Einsatzorganisationen konnte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Lottermoser die Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf begrüßen.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Lottermoser betonte in der Rückschau über die Jahre 2017 und 2018 vor allem die anhaltend erfreuliche Mitgliederentwicklung im Bezirk. Äußerst positiv zur Mitgliederentwicklung trägt die sehr intensive Arbeit der örtlichen Feuerwehren im Rahmen der Feuerwehrjugend bei. Auch bietet das neue Landesfeuerwehrgesetz die Möglichkeit, den aktiven Feuerwehrdienst nunmehr bis zu Vollendung des 70. Lebensjahres auszuüben.

Im Bereich der Feuerwehrtechnik wurden einerseits die in den letzten Jahren getätigten Fahrzeugersatzbeschaffungen präsentiert und andererseits von der Finalisierung der Einführung des Digitalfunksystems und der Ausstattung der Feuerwehrhäuser mit Notstromgeneratoren berichtet. Beide Systeme haben im Rahmen der Abarbeitung der Einsätze anlässlich der vergangenen Schneeeinsätze sehr gute und zuverlässige Dienste geleistet.

Die rund 1.550 aktiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden leisteten in den Jahren 2017 ca. 181.000 Stunden bzw. im Jahr 2018 ca. 173.000 Stunden. Im Jahr 2017 rückten die 25 Pongauer Feuerwehren und den 3 abgesetzten Löschzügen 2.181 und im Jahr 2018 1.466 mal aus. Dies bedeutet 6 Einsätze pro Tag im Jahr 2017 bzw. 4 Einätze pro Tag im Jahr 2018.

Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf würdigte in Ihrer Festansprache die Leistungen der Pongauer Feuerwehren ganz besonders: „Freiwilligenarbeit ist das Rückgrat der Gesellschaft, die Arbeit der Ehrenamtlichen ist unbezahlbar. Die Freiwillige Feuerwehr ist für das Ortsgeschehen unverzichtbar und steht im Dienste der Allgemeinheit. Die Anforderungen und Aufgaben dazu werden immer vielfältiger, schwieriger und auch gefährlicher“, sagte Pallauf, die sich bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren für die verantwortungsvolle Tätigkeit und das uneigennützige Engagement im Dienste der Allgemeinheit bedankte.

Auch Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter hebt hervor, dass die Freiwilligkeit der Feuerwehren auch in Zukunft in gleicher Weise gefördert werden muss. Er verweist an dieser Stelle auf die erreichten Änderungen des Landesfeuerwehrgesetzes, an welchem die Feuerwehren erheblich an der Gestaltung der Rahmenbedingungen beteiligt waren.

Der Bezirksfeuerwehrtag stellt neben dem Rückblick auch eine Möglichkeit zur Auszeichnung von besonderen Leistungen einzelner Mitglieder dar. Geehrt wurden die folgenden Mitglieder für ihre herausragenden Leistungen:

Medaille für Verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bezirksleiter der Bergrettung a.D. der Österr. Bergrettung Coen Wesjees

Ehrenzeichen 3. Stufe des LFV für verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bürgermeister Fritz Zettinig, Marktgemeinde Bad Hofgastein

Ehrenzeichen 2. Stufe des LFV für verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Harald Wimmer

Verdienstzeichen 3. Stufe LFV Salzburg

  • OBI Stefan Berger – FF Goldegg

Verdienstzeichen 3. Stufe ÖBFV

  • OBI Thomas Gruber – FF Hüttschlag
  • OBI Josef Schweiger – FF Mühlbach
  • OBI Albin Kritzer – FF Dorfgastein
  • OBI Manfred Passrugger – FF Schwarzach

Ehrenbecher des Bezirkes Pongau:

  • HBI Sepp Prommegger – FF Großarl
  • HBI Georg Weiss – FF Altenmarkt

Ehrenurkunde des Bezirkes Pongau für langj. Tätigkeit als Ortsfeuerwehrkommandant:

  • HBI Karl Winter – 17 Jahre – FF Altenmarkt

Verdienstzeichen 1. Stufe LFV Salzburg

  • BR Roman Spiegel – Abschnittsfeuerwehrkommandant Salzachpongau

Schulung Bergung von Elektro- und Hybridfahrzeugen

Am Dienstag, den 09.04.2019, fand in der Feuerwehr Reitdorf ein umfassendes Informationsprogramm rund um die richtige Bergung von Elektro- und Hybridfahrzeugen für die Feuerwehren des Abschnittes Pongau I statt.

Durch die Zunahme von Elektro- und Hybridfahrzeugen im Straßenverkehr wird man bei künftigen Unfalleinsätzen häufiger auf diese Fahrzeugtypen treffen. Aus diesem Grund informierte man bei dieser Übung über die richtige Bergung, unterschiedliche Hersteller, mögliche Gefahrenquellen und was bei Unfällen mit Batterien zu tun ist. Vertreter der Salzburg AG und der Firma Tesla erläuterten grundsätzliches Wissen wie etwa die Bedeutung verschiedener Warnsymbole und andere Identifizierungsmerkmale von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Neben den orangefarbenen Kabeln zählen Crash-Sensoren, Hauptrelais durch 12-V-Kreis, Isolationsüberwachungssysteme und natürlich die unterschiedlichen Batterien zu den wichtigsten Bauteilen dieser Fahrzeuge.

Grundsätzliche Gefahren sind Lichtbogenfehler, die Gefahr eines Stromschlags sowie der Elektrolytaustritt. Nachdem im Theorieteil die Bergungsvarianten eines leicht beschädigten Fahrzeuges sowie die eines schwer beschädigten Elektrofahrzeuges durchgesprochen wurden, bekamen die Feuerwehrleute Einblick in den Aufbau unterschiedlicher Fahrzeugtypen.

Im Ernstfall weiß man nun über die wichtigsten Schritte Bescheid: Prüfen ob das geräuschlose Elektrofahrzeug tatsächlich abgeschaltet ist, Reifen mit Blöcken blockieren, Finger weg von den orangen Kabeln und Durchführung der besprochenen Bergetechniken. Dabei nicht auf die Schutzausrüstung wie Helm mit Visier, Handschuhe und Stiefel vergessen und den Grundsatz „Eigenleben geht vor“ einhalten.

Ziel der Ausbildung war die Vermittlung des erforderlichen Wissens und der Praxis, um im Einsatzfall mit involvierten Elektro- und Hybridfahrzeugen effizient helfen zu können. An der Übung haben rund 40 Einsatzkräfte teilgenommen.

 

Ausbildung zum Umgang mit Gefahrgut im Gleisbereich mit ÖBB

Am Samstag, den 30.03.2019 fand in Schwarzach im Pongau ein umfassendes Ausbildungsprogramm für die Feuerwehren des Bezirkes Pongau statt. Durch das zunehmende Transportvolumen von gefährlichen Stoffen auf den heimischen Gleisanlagen werden Einsatzkräfte der Feuerwehr vor neue Herausforderungen gestellt, sollte es zu einem Unfall kommen. Um hierzu gerüstet zu sein, führen die Feuerwehren des Bezirkes Pongau zusammen mit Fachkräften der ÖBB regelmäßige Schulungen durch.

Das Ausbildungsprogramm „Gefahrgut im Gleisbereich“ gliedert sich in 3 Teilbereiche: Ein Theorieteil vermittelt Informationen zum Umgang mit Gefahren im Gleisbereich der ÖBB sowie die zugehörigen Verhaltensweisen im Einsatzfall mit Zuggarnituren. In einer zweiten Station wird der praktische Umgang mit gefährlichen Stoffen an Schinenfahrzeugen durch die Feuerwehren beübt. Der Dritte Teil der ganztägigen Ausbildung behandelt den Umgang mit der von der ÖBB zur Verfügung gestellten Notfalltechnik sowie die Möglichkeiten des ÖBB Einsatzleiters, welcher im Einsatzfall ebenfalls zur Schadensstelle beordert wird.

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung des erforderlichen Wissens und der Praxis, um im Einsatzfall effizient helfen zu können.

An der Ausbildung haben insgesamt 68 Einsatzkräfte und 6 Vortragende der ÖBB teilgenommen.

143. Mitgliederversammlung der Feuerwehr Bad Hofgastein

Am 23. März wurde die 143. Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hofgastein im Kongresshaus abgehalten. Als Ehrengäste konnten Bürgermeister Friedrich Zettinig, Bürgermeister Stv. Johann Freiberger, GV Peter Kaiser, Polizeiinspektionskommandant Thomas Höller, RK Abteilungskommandant Jürgen Zembacher und Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Katstaller begrüßt werden.

Schriftführer Christian Wagner berichtete über 8.987 geleistete Stunden im Jahr 2018. Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr zu 7 Brandeinsätzen, 46 Technischen Einsätzen, 26 Fehlausrückungen und einer Brandsicherheitswache alarmiert. Die Vertreter der Gemeinde bedankten sich für die erbrachten Stunden und Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bevölkerung. Seitens der anwesenden Einsatzorganisationen wurde die vorbildliche Zusammenarbeit bei den Einsätzen und das gute Miteinander gelobt.

Erfreulicherweise konnten bei der Mitgliederversammlung dieses Jahr drei auch Damen zur Feuerwehrfrau befördert werden: Verena Holzmann, Martina Sendlhofer und Andrea Röck. Ebenso gratulieren wir Markus Viehauser zum Feuerwehrmann und Andreas Lainer zum Hauptfeuerwehrmann!

Feuerwehrfunkleistungsbewerb in Bronze, Silber und Gold

Zum Feuerwehrfunkleistungsbewerb im November 2018 sind insgesamt 346 Bewerberinnen und Bewerber angetreten. Der Großteil absolvierte die Prüfung in der Landesfeuerwehrschule Salzburg mit Bravour und nahm Bronze, Silber oder Gold mit nach Hause.

Der Feuerwehrfunkleistungsbewerb 2016 stand noch ganz im Zeichen des analogen Funknetzes. Nachdem in den letzten Jahren der komplette Funkbetrieb im Bundesland Salzburg auf das Digitalfunknetz TETRA umgestellt wurde, galt es das Funkleistungsabzeichen zeitgemäß und den heutigen Anforderungen anzupassen. Zum zweitägigen Bewerb am 09. und 10. November 2018 sind 346 Bewerberinnen und Bewerber angetreten. Am ersten Tag fand die offizielle Eröffnung durch Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter statt. An den verschiedenen Stationen waren insgesamt 87 Bewerterinnen und Bewerter tätig. Nach intensiven Vorbereitungen erlangten viele Bewerberinnen und Bewerber das Leistungsabzeichen in den verschiedenen Stufen Bronze, Silber und Gold.

BRONZE
Insgesamt 204 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich dem Feuerwehrfunkleistungsabzeichen in Bronze – davon haben es 194 Personen mit Erfolg abgeschlossen.

(C) LFV Salzburg

Aus dem Pongau gibt es folgende Absolventen:

FM Hannes Radler – Schwarzach
VI Wolfgang Schmidt – Forstau
OFM Florian Prommegger – Großarl
BM Daniel Zwisler – Forstau
OFM Markus Gerhardt – Radstadt
LM Florian Fischbacher – Flachau
FM Roland Rohrmoser – Großarl
FM Thomas Archam – Schwarzach
OFM Christopher Steinberger – Goldegg
OFM Michaela Harlander – Goldegg
FM Leo Taxer – Großarl
LM Michael Bangerl – Schwarzach
FM Hannes Hettegger – Großarl
FM Dominik Pfeifenberger – Großarl
LM Konrad Pfister – Eben im Pongau
HFM Robert Hechelbacher – Goldegg
LM Rudolf Kaiser – Großarl
OFM Dirk Palle – Schwarzach
OBI Johann Kratzer – Eben im Pongau
LM Sarpreet Bhilt – Radstadt
FM Florian Eckinger – Goldegg
FM Dominik Raunig – Schwarzach
FM Matthias De Rouw – Goldegg
V Sebastian Huber – Flachau

SILBER
Aus dem Abschnitt 2 – Pongau gibt es folgende Absolventen:

HV Tobias Prommegger – Großarl
VI Markus Draxlbauer – Schwarzach
LM Christoph Weiss – Großarl
OFM Romana Passrugger – Schwarzach
OFM Lisa Maria Geieregger – Schwarzach
FM Nico Gratz – Großarl
FM Markus Pointner – Schwarzach
HFM Michael Aigner – Schwarzach
HV Christian Berger – Altenmarkt

GOLD
Aus dem Abschnitt 2 – Pongau gibt es folgende Absolventen:

BI Johann Lochner – Radstadt
BI Mario Passrugger – Eben im Pongau
BI Hubert Gappmayer – Filzmoos
OBI Florian Vierthaler – Filzmoos
HV Michael Walchhofer – Radstadt
VI Michael Kirchgasser – Radstadt

4 goldene Leistungsabzeichen bei der Feuerwehrjugend Flachau-Reitdorf

Am Samstag den 15. Sep. 18 stellten sich am Nachmittag in Flachau 2 Mädchen (Anna Oberauer u. Sophie Huber) und 2 Burschen (Tobias Schiefer u. Fabian Reininger) aus der Feuerwehrjugend Flachau-Reitdorf den Herausforderungen des Goldenen-Leistungsabzeichen der Feuerwehrjugend.

Zahlreiche Zuschauer konnten sich davon überzeugen, wie hoch der Ausbildungstand der 4 Feuerwehrjugendmitglieder ist.

Die Bewerber mussten sich in 5 Bereichen einem Bewerterteam stellen, bei dem sie ihr Wissen rund um die Feuerwehr bei verschieden Aufgaben unter Beweis stellen konnten. Nach über 3 Stunden waren alle Prüfungen abgelegt und Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser konnte in einer kleinen Feierzeremonie den 4 Bewerben das Leistungsabzeichen überreichen. Dabei wurde in seiner Ansprache auf den hohen und sehr guten Ausbildungstand in der Feuerwehrjugend Flachau-Reitdorf hingewiesen.

Wie hoch der Stellenwert diese Leistungsabzeichen ist, ist schon damit begründet, des es im Pongau nur 8 Feuerwehrjugendmitglieder gibt, die dieses Abzeichen tragen dürfen.

Wieder zwei „Goldene“ junge Feuerwehrmänner fürs Gasteinertal

Am 28. Juli wurde es für die Feuerwehrjugend in Dorfgastein wieder einmal spannend. Tobias Bacher und Michael Göttlich stellten sich der Prüfung um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold. Diese Prüfung, erstmalig im Oktober 2017 im Gasteinertal durchgeführt, bildet den Abschluss der Ausbildung in der Feuerwehrjugend und verlangt von den Bewerbern ein umfassendes Wissen aus dem Feuerwehwesen ab.

Das Bewerterteam rund um unseren Bezirkssachbearbeiter der Feuerwehrjugend, BI Mario Passrugger aus Eben, nahm die Prüfung ab. BR Andreas Katstaller, Abschnittsfeuerwehrkommandant des Gasteinertals, sowie BR Christian Lackner, stellvertretender Bezirksfeuerwehrkommandant des Pongaus, überzeugten sich ebenfalls bei den Stationen Brandeinsatz, Technischer Einsatz, Erste Hilfe, Planspiele „Die Gruppe im Einsatz“ und Theorie vom Wissen der beiden Angetretenen.

Bei sommerlichen Temperaturen konnte der Bewerb erfolgreich durchgeführt werden. Tobias und Michael erreichten bei allen Stationen die geforderten Ziele und erwarben somit das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold. Im Anschluss an die Prüfung wurden die beiden Kameraden auch offiziell in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Dorfgastein gestellt. Für die Feuerwehr im kleinsten Ort des Gasteinertales hat sich somit der Mannschaftsstand auf 63 akitve Mitglieder erhöht. Die Feuerwehrjugendgruppe umfasst derzeit 10 Mitglieder.

Gefahrgutübung bei Firma Adient am 16.06.2018

Am Samstag, den 16.06.2018 fand in Radstadt/Mandling bei der Firma Adient eine groß angelegte Gefahrgutübung der Feuerwehren des Landes Salzburg sowie der Steiermark statt. Insgesamt 239 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung sowie der Bezirkshauptmannschaft sowie 25 „verletzte“ Statisten nahmen an der Übung teil.

In der Übungsannahme kommt es auf Grund eines technischen Defektes bei einem Druckluftkessel zu einer Explosion und in weiterer Folge zu einem Brand in der Produktionshalle des Fertigungsbetriebes. Bei dieser Brandausbreitung wurden insgesamt 25 Personen in der Produktionshalle durch den Rauch eingeschlossen und mussten durch die Einsatzkräfte gefunden und gerettet werden. Durch die großen Ausmaße der Halle und der zugehörigen Gänge gestaltete sich die Suche als zeitaufwändig. Insgesamt 11 Atemschutztrupps waren von den Feuerwehren des Abschnitt 1 Pongau sowie des Bezirk Liezen im Einsatz, um alle eingeschlossenen Personen zu retten. Zugleich wurde die Brandbekämpfung durch die Feuerwehren erfolgreich vorgenommen.

Zeitgleich zum Brandausbruch ging das Übungsszenario davon aus, dass bei einem LKW in der Abfüllanlage eine Leckage am Tank aufgetreten ist. Bei dem ausgetretenen Stoff handelt es sich mit Toluoldiisocyanat um einen flüssigen, hoch giftigen und hoch reaktiven Stoff, der in Verbindung mit Wasser giftige Brandprodukte erzeugt, sich stark erhitzt und zugleich ätzende Dämpfe hervorruft. Die mit dem Stoff in Verbindung gekommenen Mitarbeiter wurden durch die Einsatzkräfte gerettet und umgehend dekontaminiert und zur weiteren Versorgung dem Roten Kreuz übergeben. Darauf wurde die Leckage am LKW durch Atemschutztrupps in Schutzstufe 3, das bedeutet einem gasdichtem Chemikalien-Schutzanzug, so abgedichtet, dass nachfolgend eine gefahrlose Bergung des Stoffes durch Umpumpen möglich war.

„Bei der Übung wurde insbesondere die landesübergreifende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte geübt, die im Rahmen der Übung hervorragend funktioniert“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser. Bei dieser Übung stand auch die Nutzung des Digitalfunk im Fokus, der im Pongau seit 2017 im Einsatz ist. Durch die neue Funktechnologie ist eine landesübergreifende Kommunikation der Einsatzkräfte möglich, auch die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz ist nun dadurch erheblich vereinfacht.

Das Rote Kreuz übernahm in dem Übungsszenario die Verletztenversorgung und versorgte die teilweise schwer verletzten Patienten. Bei der Übung wurden die neuen Durchführungsbestimmungen für das Großeinsatzmanagement erstmalig erprobt und für gut befunden. Dabei handelt es sich um einen neuen Verfahrensablauf in Verbindung mit einer neu konzipierten Patientenleittasche.

Insgesamt nahmen an der Übung 157 Kräfte der Feuerwehren, 49 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes mit 3 Ärzten sowie 3 Vertreter der Bezirkshauptmannschaft sowie der Landeschemiker Landes Salzburg teil.