Hochwassereinsätze in St. Johann im Pongau

Am Montag, dem 16. August 2021 kam es während eines heftigen Unwetters im gesamten Stadtgebiet von St. Johann/Pg nach sintflutartigen Regenfällen, Hagelschlag und Sturmböen zu zahlreichen Überflutungen von Gebäuden und Vermurungen von Straßen. Auch wurden durch den Sturm Gebäude abgedeckt und durch umgestürzte Bäume Häuser und Fahrzeuge beschädigt, aber auch etliche Straßen verlegt. Die Oberflächenkanalisation konnte die enormen Wassermassen von mehr als 60 Liter pro Quadratmeter nicht mehr fassen, was ebenfalls zu Schäden an Gebäuden führte.

„Hochwassereinsätze in St. Johann im Pongau“ weiterlesen

Alarmstufe 4 in Werfenweng

Am frühen Morgen des 01.08.2021 wurden die Feuerwehren Werfenweng, Pfarrwerfen, Werfen und Bischofshofen zu einem Dachstuhlbrand bei einem Nebengebäude der Hochmaisalm im Gemeindegebiet Bischofshofen alarmiert. Da die Hochmaisalm nur über das Gemeindegebiet Werfenweng zugänglich ist, wurde durch die Feuerwehr Werfenweng der Erstangriff vorgenommen. Bereits bei der Anfahrt wurde durch den Einsatzleiter Werfenweng OBI Markus Huber wegen der Wasserknappheit im Gebiet die höchste Alarmstufe 4 ausgerufen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hat sich die Schadenslage bereits zu einem Vollbrand entwickelt. Die sich im Haus befindlichen Personen konnten sich selbst aus dem Gebäude retten. Eine Herausforderung stellte die Herstellung der Wasserversorgung dar, da im Einsatzgebiet keine Speicherseen oder Bäche mit ausreichend Wasser vorhanden waren. Aus diesem Grund wurde durch die Feuerwehren eine rund 1,2km lange Zuleitung gelegt, um die Wasserversorgung herzustellen.

Die Feuerwehren Werfenweng, Pfarrwerfen, Werfen und Bischofshofen konnten den Vollbrand in Folge rasch unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf die anliegenden Nebengebäude konnte durch die Feuerwehren verhindert werden, das betroffene Gebäude wurde jedoch total zerstört.

Im Einsatz befanden sich zudem die Feuerwehr St. Johann im Pongau mit dem Einsatzleitfahrzeug, BFK Lbd-Stv. Robert Lottermoser, Polizei, Rettung. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Schwerer Verkehrsunfall auf B311 in Schwarzach

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde die Feuerwehr Schwarzach über Sirenenalarm um 16:33 Uhr in den Schönbergtunnel alarmiert. Gemäß Sonderalarmplan Tunnel wurde auch die Feuerwehr St. Veit zum Einsatz angefordert.

Unverzüglich rückten KDTFA, VRFA und RLFA zum Einsatz aus. Beim Eintreffen des Einsatzleiters OFK Markus Buzanich stellte sich folgende Lage dar: Der Unfall ereignete sich vor dem Schönbergtunnel beim Westportal, eine schwerverletzte Person war im Fahrzeug eingeschlossen und Notarzt, Rotes Kreuz sowie die Polizei waren vor Ort.

Aufgrund dieses Szenarios wurden MTFA, LF und TLFA nachbeordert. Sofort wurde die Unfallstelle abgesichert und die hydraulischen Rettungsgeräte (Bergeschere) vorbereitet. Schnell wurde die Türe entfernt und die Rettung vorbereitet. Anschließend wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Notarzt und den Kameraden aus St. Veit die Person aus dem Unfallfahrzeug gerettet. Nach der Aufnahme durch die Polizei wurden durch die Einsatzkräfte die Unfallfahrzeuge für den Abtransport vorbereitet und ein Abschleppunternehmen beim Verladen unterstützt. Abschließend wurde die Unfallstelle gereinigt und herumliegende Teile entfernt.

Neben den Aufräumarbeiten an der Unfallstelle wurde der Verkehr einspurig geregelt. Nach dem Aufrüsten im Feuerwehrhaus konnte der Einsatzleiter den Einsatz beendet.

Bericht und Fotos: Feuerwehr Schwarzach

Dachstuhlbrand in St. Johann im Pongau

Bei einem Dachstuhlbrand in St. Johann im Pongau wurde am Nachmittag des 04.06.2021 Alarmstufe 4 ausgelöst.

Durch Flämmarbeiten dem Dach eines mehrgeschoßigen Gebäudes im Zentrum von St. Johann im Pongau entzündete sich gegen 13:40 Uhr die Isolierung des direkt angrenzenden Nebengebäudes. Der Brand breitete sich im Dach rasch aus.

Die Freiwillige Feuerwehr St. Johann im Pongau löste auf Grund der Rauchentwicklung bereits auf der Anfahrt Alarmstufe 2 aus und erhöhte diese nach der ersten Erkundung erneut. Auf Grund des umfassenden und schnellen Löschangriffs konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Daches sowie auf Nebengebäude verhindert werden.

Durch die starke Rauchentwicklung musste das Gebäude durch die Feuerwehr evakuiert werden. Die Bewohner wurden durch das Rote Kreuz erstversorgt.

Für die Nachlöscharbeiten mussten weite Teile des Daches geöffnet werden. Das Ablöschen der Glutnester dauerte bis in den späten Nachmittag.

Insgesamt standen zusätzlich zu den Einsatzkräften von Rotem Kreuz und Polizei insgesamt 86 Einsatzkräfte von 3 Feuerwehren im Einsatz.

Großeinsatz nach schwerem LKW-Unfall auf B99

Ein schwerer LKW-Unfall auf der B99 Katschberg Straße im Bereich Hüttau am Morgen des 25. Mai hatte einen Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserrettung zur Folge. Ein mit einem Fahrmischer ausgerüsteter Sattelzug war in einer Kurve umgekippt. In der Folge durchbrach er die Leitschiene und drohte in den Fritzbach zu stürzen.

Um 7:30 Uhr wurde die Feuerwehr Hüttau alarmiert. Auf Grund der Meldung musste von einer eingeklemmten Person ausgegangen werden, weshalb der Einsatzleiter Hüttau noch während der Anfahrt die Feuerwehren St. Martin und Bischofshofen mit hydraulischem Rettungsgerät zur Unterstützung anforderte. Des Weiteren wurde die Wasserrettung Bischofshofen alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der LKW-Fahrer zwar verletzt war, das Unfallfahrzeug aber bereits aus eigener Kraft verlassen konnte. Er wurde von einem First Responder und vom Roten Kreuz erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus geflogen.

Aus dem schwer beschädigten Fahrmischer war zu diesem Zeitpunkt bereits eine unbekannte Menge Hydrauliköl ausgetreten und in den Fritzbach geflossen. Daher wurde – nach Rücksprache mit der Behörde – beschlossen, einige Kilometer flussabwärts eine Ölsperre zu errichten.

Dazu wurden die Feuerwehren Pfarrwerfen und St. Johann nachalarmiert. Während die Feuerwehr Pfarrwerfen eine Ölsperre im Bereich Kreuzbergmaut errichtete, kontrollierten die Feuerwehr Bischofshofen und die Wasserrettung Bischofshofen die Flussmündung des Fritzbachs in die Salzach mit Booten. Zusätzlich hielt die Feuerwehr St. Johann eine zweite Ölsperre im Bereich des Kraftwerks Kreuzbergmaut in Bereitschaft vor.

Um eine Ölverschmutzung ausschließen zu können, wurde die Ölsperre erst zwei Stunden nach Abschluss der Bergungsarbeiten wieder abgebaut. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz somit gegen 14:30 Uhr.

Das Unfallfahrzeug musste mit einem Mobilkran geborgen werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die B99 vollständig gesperrt.

Einsatzkräfte Feuerwehr:
FF Hüttau: 3 Fahrzeuge, 17 Mann
FF St. Martin am Tennengebirge: 3 Fahrzeuge, 14 Mann
FF Bischofshofen: 5 Fahrzeuge + Boot, 18 Mann
FF Pfarrwerfen: 3 Fahrzeuge, 14 Mann
FF St. Johann im Pongau: 5 Fahrzeuge + Boot + Ölwehranhänger, 12 Mann
BFK Pongau LBD-Stv. Robert Lottermoser
AFK 2 Pongau BR Roman Spiegel

Gesamt-Einsatzleiter: BFK Pongau LBD-Stv. Robert Lottermoser

Weitere Einsatzkräfte:
Wasserrettung Bischofshofen
Rotes Kreuz
Notarzthubschrauber
Polizei
Straßenmeisterei
Bergeunternehmen

Fotos:
BFK Pongau, Feuerwehr Pfarrwerfen, Wasserrettung Bischofshofen

2 Häuser von Mure zerstört

Die starken Unwetter haben in der Nach vom 17. Auf 18. November auch die Gemeinde Bad Gastein schwer getroffen. Eine große Mure hat in der Nacht auf Montag zwei Häuser im Bad Gasteiner Ortsteil Badbruck weggerissen. Aufgrund des Starkregens hatten sich die Erdmassen in Bewegung gesetzt und zunächst das obere der beiden Gebäude erfasst. Weil die Mure nicht zum Stillstand kam, schob sie das zerstörte Wohnhaus auf ein weiteres Gebäude, das ebenfalls zerstört wurde. In den beiden Wohnhäusern befanden sich zu dem Zeitpunkt zwei weibliche Personen. Während eine der beiden rasch geborgen werden konnte, gestaltete sich die Rettung der zweiten Person schwieriger.

„2 Häuser von Mure zerstört“ weiterlesen

Brand in Hackschnitzellager in Großarl

Die Freiwillige Feuerwehr Großarl wurde um 07:58 Uhr von der LAWZ Salzburg zu einem Brandverdacht ins Hackschnitzellager des Heizwerks Großarl alarmiert.

Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde eine Rauchentwicklung aus der Hackschnitzellagerung festgestellt.

Mit insgesamt 10 Atemschutztrupps wurde die Brandbekämpfung im Gefahrenbereich vorgenommen, wobei mehrere Glutnester entdeckt wurden. Vom Einsatzleiter wurden zusätzlich das Atemschutzfahrzeug Pongau sowie die Feuerwehr Hüttschlag mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Weiters wurden zwei Saugstellen an der Großarler Ache errichtet.

Mithilfe von zwei Radladern wurde das Hackgut auf eine Wiese abgetragen und anschließend durch die Feuerwehr abgelöscht.

Um 11:22 Uhr konnte Brand aus vermeldet werden.

Nach umfassenden Reinigungs- und Aufräumarbeiten konnte die Einsatzbereitschaft um 14:15 Uhr wieder hergestellt werden.

Eine Fotodokumentation finden Sie auf den Seiten der Feuerwehr Großarl.