LKW durchbricht Leitschiene, Fahrer eingeklemmt

Donnerstag Mittag ereignete sich auf der A10 Tauernautobahn, Fahrtrichtung Villach, zwischen Brentenbergtunnel und Zetzenbergtunnel ein schwerer LKW-Unfall. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Der Lenker kam mit seinem LKW im Bereich einer Betriebsumkehre rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die Leitschiene. Das Fahrzeug kippte daraufhin auf die Fahrerseite und kam auf der Böschung zum Liegen.

Um 12:33 wurden die Feuerwehren Pfarrwerfen und Werfen zum Einsatz alarmiert. Noch während der Anfahrt wurde bestätigt, dass sich der Fahrer noch im Fahrzeug befand.

Vor Ort wurde von der Feuerwehr zunächst ein Zugang zum Lenker geschaffen. Dazu mussten Windschutzscheibe und Dachluke des Fahrerhauses entfernt werden. Gleichzeitig wurde das Unfallfahrzeug von der Autobahn aus mit einer Seilwinde gegen Abrutschen gesichert. Bei der Erstversorgung wurde festgestellt, dass der Fahrer verletzt, aber ansprechbar und im Bereich beider Beine eingeklemmt war. Während ein Bein schnell befreit werden konnte, gestaltete sich die Befreiung des anderen Beins schwierig.

Der Fahrer konnte schließlich mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät und Säbelsäge befreit und über die Dachluke aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend wurde er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die Feuerwehr fing danach noch auslaufenden Kraftstoff auf.
Die Autobahn musste für den Einsatz komplett gesperrt werden. Es entstand ein erheblicher Rückstau.

Einsatzkräfte Feuerwehr:
Feuerwehr Pfarrwerfen: 3 Fahrzeuge, 18 Mann
Feuerwehr Werfen: 3 Fahrzeuge, 13 Mann
Einsatzleiter: Lm Josef Laner

Weitere Einsatzkräfte:
Rotes Kreuz mit Notarzt
Polizei
Straßenmeisterei
Bergeunternehmen

Großeinsatz nach schwerem LKW-Unfall auf B99

Ein schwerer LKW-Unfall auf der B99 Katschberg Straße im Bereich Hüttau am Morgen des 25. Mai hatte einen Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserrettung zur Folge. Ein mit einem Fahrmischer ausgerüsteter Sattelzug war in einer Kurve umgekippt. In der Folge durchbrach er die Leitschiene und drohte in den Fritzbach zu stürzen.

Um 7:30 Uhr wurde die Feuerwehr Hüttau alarmiert. Auf Grund der Meldung musste von einer eingeklemmten Person ausgegangen werden, weshalb der Einsatzleiter Hüttau noch während der Anfahrt die Feuerwehren St. Martin und Bischofshofen mit hydraulischem Rettungsgerät zur Unterstützung anforderte. Des Weiteren wurde die Wasserrettung Bischofshofen alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der LKW-Fahrer zwar verletzt war, das Unfallfahrzeug aber bereits aus eigener Kraft verlassen konnte. Er wurde von einem First Responder und vom Roten Kreuz erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus geflogen.

Aus dem schwer beschädigten Fahrmischer war zu diesem Zeitpunkt bereits eine unbekannte Menge Hydrauliköl ausgetreten und in den Fritzbach geflossen. Daher wurde – nach Rücksprache mit der Behörde – beschlossen, einige Kilometer flussabwärts eine Ölsperre zu errichten.

Dazu wurden die Feuerwehren Pfarrwerfen und St. Johann nachalarmiert. Während die Feuerwehr Pfarrwerfen eine Ölsperre im Bereich Kreuzbergmaut errichtete, kontrollierten die Feuerwehr Bischofshofen und die Wasserrettung Bischofshofen die Flussmündung des Fritzbachs in die Salzach mit Booten. Zusätzlich hielt die Feuerwehr St. Johann eine zweite Ölsperre im Bereich des Kraftwerks Kreuzbergmaut in Bereitschaft vor.

Um eine Ölverschmutzung ausschließen zu können, wurde die Ölsperre erst zwei Stunden nach Abschluss der Bergungsarbeiten wieder abgebaut. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz somit gegen 14:30 Uhr.

Das Unfallfahrzeug musste mit einem Mobilkran geborgen werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die B99 vollständig gesperrt.

Einsatzkräfte Feuerwehr:
FF Hüttau: 3 Fahrzeuge, 17 Mann
FF St. Martin am Tennengebirge: 3 Fahrzeuge, 14 Mann
FF Bischofshofen: 5 Fahrzeuge + Boot, 18 Mann
FF Pfarrwerfen: 3 Fahrzeuge, 14 Mann
FF St. Johann im Pongau: 5 Fahrzeuge + Boot + Ölwehranhänger, 12 Mann
BFK Pongau LBD-Stv. Robert Lottermoser
AFK 2 Pongau BR Roman Spiegel

Gesamt-Einsatzleiter: BFK Pongau LBD-Stv. Robert Lottermoser

Weitere Einsatzkräfte:
Wasserrettung Bischofshofen
Rotes Kreuz
Notarzthubschrauber
Polizei
Straßenmeisterei
Bergeunternehmen

Fotos:
BFK Pongau, Feuerwehr Pfarrwerfen, Wasserrettung Bischofshofen