9. Pongauer Bezirks-Feuerwehrjugendleistungsbewerb in Wagrain

Am Samstag, den 06.07.2019 fand in Wagrain der 9. Pongauer Bezirks-Feuerwehrjugendleistungsbewerb unter optimalen Wetterbedingungen statt. Der Bewerb wurde in den Kategorien Bronze und Silber ausgetragen.

An dem Leistungsbewerb nahmen insgesamt 11 Bewerbsgruppen mit insgesamt 95 Teilnehmern aus dem Pongau teil. Unter der strengen Aufsicht von 19 Bewertern stellten die jungen Bewerbsgruppen ihr Können und ihre Schnelligkeit eindrucksvoll unter Beweis. Die einzelnen Stationen des Bewerbs fordern den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben der Gerätekunde auch auch die Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Schnelligkeit ab.

„Neben einer vorbereitenden Ausbildung für den anschließend aktiven Feuerwehrdienst darf in der Jugendfeuerwehr auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Mit den Leistungsbewerben wird neben dem Können auch die sportliche Leistung der jungen Kameradinnen und Kameraden abverlangt und somit der Teamgeist gefördert“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser.

Der Bezirks-Feuerwehrjugendleistungsbewerb ist eine wichtige Vorbereitung für den kommende Woche stattfindenden Landesbewerb. Die Jugendgruppe Wagrain konnte abschließend den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen.

Ergebnisse:

Bronze Bezirk:
1. Platz: Wagrain 1 / 1031,02 Punkte
2. Platz: Werfenweng / 1028,12 Punkte
3. Platz: Flachau / 972,40 Punkte
4. Platz: Pfarrwerfen / 969,33 Punkte
5. Platz: St. Johann im Pongau / 948,74 Punkte

Silber Bezirk:
1. Platz: Werfenweng / 1005,57 Punkte
2. Platz: Wagrain 2 / 993,44 Punkte

Bronze ergänzte Gruppe:
1. Platz: Wagrain 3 / 982,83 Punkte
2. Platz: Pfarrwerfen / 943,04 Punkte

Bronze verschiedene Feuerwehren:
1. Platz: Eben im Pongau / 949,67 Punkte

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Pongauer Bezirksfeuerwehrtag in Bad Hofgastein

Am Freitag, den 12.04.2019 fand in Bad Hofgastein der Bezirksfeuerwehrtag der Pongauer Feuerwehren statt. Neben zahlreich anwesenden Bürgermeistern, dem Präsidenten des Salzburger Gemeindeverbandes Bgm. Günther Mitterer, Landtagsabgeordneten Alexander Rieder, Bezirkshauptmann HR Mag. Harald Wimmer, Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter sowie Kommandanten diverser Einsatzorganisationen konnte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Lottermoser die Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf begrüßen.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Lottermoser betonte in der Rückschau über die Jahre 2017 und 2018 vor allem die anhaltend erfreuliche Mitgliederentwicklung im Bezirk. Äußerst positiv zur Mitgliederentwicklung trägt die sehr intensive Arbeit der örtlichen Feuerwehren im Rahmen der Feuerwehrjugend bei. Auch bietet das neue Landesfeuerwehrgesetz die Möglichkeit, den aktiven Feuerwehrdienst nunmehr bis zu Vollendung des 70. Lebensjahres auszuüben.

Im Bereich der Feuerwehrtechnik wurden einerseits die in den letzten Jahren getätigten Fahrzeugersatzbeschaffungen präsentiert und andererseits von der Finalisierung der Einführung des Digitalfunksystems und der Ausstattung der Feuerwehrhäuser mit Notstromgeneratoren berichtet. Beide Systeme haben im Rahmen der Abarbeitung der Einsätze anlässlich der vergangenen Schneeeinsätze sehr gute und zuverlässige Dienste geleistet.

Die rund 1.550 aktiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden leisteten in den Jahren 2017 ca. 181.000 Stunden bzw. im Jahr 2018 ca. 173.000 Stunden. Im Jahr 2017 rückten die 25 Pongauer Feuerwehren und den 3 abgesetzten Löschzügen 2.181 und im Jahr 2018 1.466 mal aus. Dies bedeutet 6 Einsätze pro Tag im Jahr 2017 bzw. 4 Einätze pro Tag im Jahr 2018.

Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf würdigte in Ihrer Festansprache die Leistungen der Pongauer Feuerwehren ganz besonders: „Freiwilligenarbeit ist das Rückgrat der Gesellschaft, die Arbeit der Ehrenamtlichen ist unbezahlbar. Die Freiwillige Feuerwehr ist für das Ortsgeschehen unverzichtbar und steht im Dienste der Allgemeinheit. Die Anforderungen und Aufgaben dazu werden immer vielfältiger, schwieriger und auch gefährlicher“, sagte Pallauf, die sich bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren für die verantwortungsvolle Tätigkeit und das uneigennützige Engagement im Dienste der Allgemeinheit bedankte.

Auch Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter hebt hervor, dass die Freiwilligkeit der Feuerwehren auch in Zukunft in gleicher Weise gefördert werden muss. Er verweist an dieser Stelle auf die erreichten Änderungen des Landesfeuerwehrgesetzes, an welchem die Feuerwehren erheblich an der Gestaltung der Rahmenbedingungen beteiligt waren.

Der Bezirksfeuerwehrtag stellt neben dem Rückblick auch eine Möglichkeit zur Auszeichnung von besonderen Leistungen einzelner Mitglieder dar. Geehrt wurden die folgenden Mitglieder für ihre herausragenden Leistungen:

Medaille für Verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bezirksleiter der Bergrettung a.D. der Österr. Bergrettung Coen Wesjees

Ehrenzeichen 3. Stufe des LFV für verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bürgermeister Fritz Zettinig, Marktgemeinde Bad Hofgastein

Ehrenzeichen 2. Stufe des LFV für verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Harald Wimmer

Verdienstzeichen 3. Stufe LFV Salzburg

  • OBI Stefan Berger – FF Goldegg

Verdienstzeichen 3. Stufe ÖBFV

  • OBI Thomas Gruber – FF Hüttschlag
  • OBI Josef Schweiger – FF Mühlbach
  • OBI Albin Kritzer – FF Dorfgastein
  • OBI Manfred Passrugger – FF Schwarzach

Ehrenbecher des Bezirkes Pongau:

  • HBI Sepp Prommegger – FF Großarl
  • HBI Georg Weiss – FF Altenmarkt

Ehrenurkunde des Bezirkes Pongau für langj. Tätigkeit als Ortsfeuerwehrkommandant:

  • HBI Karl Winter – 17 Jahre – FF Altenmarkt

Verdienstzeichen 1. Stufe LFV Salzburg

  • BR Roman Spiegel – Abschnittsfeuerwehrkommandant Salzachpongau

Ausbildung zum Umgang mit Gefahrgut im Gleisbereich mit ÖBB

Am Samstag, den 30.03.2019 fand in Schwarzach im Pongau ein umfassendes Ausbildungsprogramm für die Feuerwehren des Bezirkes Pongau statt. Durch das zunehmende Transportvolumen von gefährlichen Stoffen auf den heimischen Gleisanlagen werden Einsatzkräfte der Feuerwehr vor neue Herausforderungen gestellt, sollte es zu einem Unfall kommen. Um hierzu gerüstet zu sein, führen die Feuerwehren des Bezirkes Pongau zusammen mit Fachkräften der ÖBB regelmäßige Schulungen durch.

Das Ausbildungsprogramm „Gefahrgut im Gleisbereich“ gliedert sich in 3 Teilbereiche: Ein Theorieteil vermittelt Informationen zum Umgang mit Gefahren im Gleisbereich der ÖBB sowie die zugehörigen Verhaltensweisen im Einsatzfall mit Zuggarnituren. In einer zweiten Station wird der praktische Umgang mit gefährlichen Stoffen an Schinenfahrzeugen durch die Feuerwehren beübt. Der Dritte Teil der ganztägigen Ausbildung behandelt den Umgang mit der von der ÖBB zur Verfügung gestellten Notfalltechnik sowie die Möglichkeiten des ÖBB Einsatzleiters, welcher im Einsatzfall ebenfalls zur Schadensstelle beordert wird.

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung des erforderlichen Wissens und der Praxis, um im Einsatzfall effizient helfen zu können.

An der Ausbildung haben insgesamt 68 Einsatzkräfte und 6 Vortragende der ÖBB teilgenommen.

143. Mitgliederversammlung der Feuerwehr Bad Hofgastein

Am 23. März wurde die 143. Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hofgastein im Kongresshaus abgehalten. Als Ehrengäste konnten Bürgermeister Friedrich Zettinig, Bürgermeister Stv. Johann Freiberger, GV Peter Kaiser, Polizeiinspektionskommandant Thomas Höller, RK Abteilungskommandant Jürgen Zembacher und Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Katstaller begrüßt werden.

Schriftführer Christian Wagner berichtete über 8.987 geleistete Stunden im Jahr 2018. Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr zu 7 Brandeinsätzen, 46 Technischen Einsätzen, 26 Fehlausrückungen und einer Brandsicherheitswache alarmiert. Die Vertreter der Gemeinde bedankten sich für die erbrachten Stunden und Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bevölkerung. Seitens der anwesenden Einsatzorganisationen wurde die vorbildliche Zusammenarbeit bei den Einsätzen und das gute Miteinander gelobt.

Erfreulicherweise konnten bei der Mitgliederversammlung dieses Jahr drei auch Damen zur Feuerwehrfrau befördert werden: Verena Holzmann, Martina Sendlhofer und Andrea Röck. Ebenso gratulieren wir Markus Viehauser zum Feuerwehrmann und Andreas Lainer zum Hauptfeuerwehrmann!

4 goldene Leistungsabzeichen bei der Feuerwehrjugend Flachau-Reitdorf

Am Samstag den 15. Sep. 18 stellten sich am Nachmittag in Flachau 2 Mädchen (Anna Oberauer u. Sophie Huber) und 2 Burschen (Tobias Schiefer u. Fabian Reininger) aus der Feuerwehrjugend Flachau-Reitdorf den Herausforderungen des Goldenen-Leistungsabzeichen der Feuerwehrjugend.

Zahlreiche Zuschauer konnten sich davon überzeugen, wie hoch der Ausbildungstand der 4 Feuerwehrjugendmitglieder ist.

Die Bewerber mussten sich in 5 Bereichen einem Bewerterteam stellen, bei dem sie ihr Wissen rund um die Feuerwehr bei verschieden Aufgaben unter Beweis stellen konnten. Nach über 3 Stunden waren alle Prüfungen abgelegt und Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser konnte in einer kleinen Feierzeremonie den 4 Bewerben das Leistungsabzeichen überreichen. Dabei wurde in seiner Ansprache auf den hohen und sehr guten Ausbildungstand in der Feuerwehrjugend Flachau-Reitdorf hingewiesen.

Wie hoch der Stellenwert diese Leistungsabzeichen ist, ist schon damit begründet, des es im Pongau nur 8 Feuerwehrjugendmitglieder gibt, die dieses Abzeichen tragen dürfen.

Wieder zwei „Goldene“ junge Feuerwehrmänner fürs Gasteinertal

Am 28. Juli wurde es für die Feuerwehrjugend in Dorfgastein wieder einmal spannend. Tobias Bacher und Michael Göttlich stellten sich der Prüfung um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold. Diese Prüfung, erstmalig im Oktober 2017 im Gasteinertal durchgeführt, bildet den Abschluss der Ausbildung in der Feuerwehrjugend und verlangt von den Bewerbern ein umfassendes Wissen aus dem Feuerwehwesen ab.

Das Bewerterteam rund um unseren Bezirkssachbearbeiter der Feuerwehrjugend, BI Mario Passrugger aus Eben, nahm die Prüfung ab. BR Andreas Katstaller, Abschnittsfeuerwehrkommandant des Gasteinertals, sowie BR Christian Lackner, stellvertretender Bezirksfeuerwehrkommandant des Pongaus, überzeugten sich ebenfalls bei den Stationen Brandeinsatz, Technischer Einsatz, Erste Hilfe, Planspiele „Die Gruppe im Einsatz“ und Theorie vom Wissen der beiden Angetretenen.

Bei sommerlichen Temperaturen konnte der Bewerb erfolgreich durchgeführt werden. Tobias und Michael erreichten bei allen Stationen die geforderten Ziele und erwarben somit das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold. Im Anschluss an die Prüfung wurden die beiden Kameraden auch offiziell in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Dorfgastein gestellt. Für die Feuerwehr im kleinsten Ort des Gasteinertales hat sich somit der Mannschaftsstand auf 63 akitve Mitglieder erhöht. Die Feuerwehrjugendgruppe umfasst derzeit 10 Mitglieder.

Gefahrgutübung bei Firma Adient am 16.06.2018

Am Samstag, den 16.06.2018 fand in Radstadt/Mandling bei der Firma Adient eine groß angelegte Gefahrgutübung der Feuerwehren des Landes Salzburg sowie der Steiermark statt. Insgesamt 239 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung sowie der Bezirkshauptmannschaft sowie 25 „verletzte“ Statisten nahmen an der Übung teil.

In der Übungsannahme kommt es auf Grund eines technischen Defektes bei einem Druckluftkessel zu einer Explosion und in weiterer Folge zu einem Brand in der Produktionshalle des Fertigungsbetriebes. Bei dieser Brandausbreitung wurden insgesamt 25 Personen in der Produktionshalle durch den Rauch eingeschlossen und mussten durch die Einsatzkräfte gefunden und gerettet werden. Durch die großen Ausmaße der Halle und der zugehörigen Gänge gestaltete sich die Suche als zeitaufwändig. Insgesamt 11 Atemschutztrupps waren von den Feuerwehren des Abschnitt 1 Pongau sowie des Bezirk Liezen im Einsatz, um alle eingeschlossenen Personen zu retten. Zugleich wurde die Brandbekämpfung durch die Feuerwehren erfolgreich vorgenommen.

Zeitgleich zum Brandausbruch ging das Übungsszenario davon aus, dass bei einem LKW in der Abfüllanlage eine Leckage am Tank aufgetreten ist. Bei dem ausgetretenen Stoff handelt es sich mit Toluoldiisocyanat um einen flüssigen, hoch giftigen und hoch reaktiven Stoff, der in Verbindung mit Wasser giftige Brandprodukte erzeugt, sich stark erhitzt und zugleich ätzende Dämpfe hervorruft. Die mit dem Stoff in Verbindung gekommenen Mitarbeiter wurden durch die Einsatzkräfte gerettet und umgehend dekontaminiert und zur weiteren Versorgung dem Roten Kreuz übergeben. Darauf wurde die Leckage am LKW durch Atemschutztrupps in Schutzstufe 3, das bedeutet einem gasdichtem Chemikalien-Schutzanzug, so abgedichtet, dass nachfolgend eine gefahrlose Bergung des Stoffes durch Umpumpen möglich war.

„Bei der Übung wurde insbesondere die landesübergreifende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte geübt, die im Rahmen der Übung hervorragend funktioniert“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser. Bei dieser Übung stand auch die Nutzung des Digitalfunk im Fokus, der im Pongau seit 2017 im Einsatz ist. Durch die neue Funktechnologie ist eine landesübergreifende Kommunikation der Einsatzkräfte möglich, auch die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz ist nun dadurch erheblich vereinfacht.

Das Rote Kreuz übernahm in dem Übungsszenario die Verletztenversorgung und versorgte die teilweise schwer verletzten Patienten. Bei der Übung wurden die neuen Durchführungsbestimmungen für das Großeinsatzmanagement erstmalig erprobt und für gut befunden. Dabei handelt es sich um einen neuen Verfahrensablauf in Verbindung mit einer neu konzipierten Patientenleittasche.

Insgesamt nahmen an der Übung 157 Kräfte der Feuerwehren, 49 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes mit 3 Ärzten sowie 3 Vertreter der Bezirkshauptmannschaft sowie der Landeschemiker Landes Salzburg teil.

Waldbrandübung in Großarl

Waldbrand auf ca. 1.400 Höhenmeter im Bereich der Gehwolfheimalm – so lautete die Übungsannahme für die Bezirkswaldbrandübung am Samstag, den 28.04.2018 in Großarl.

Da die Zufahrt mit dem PKW aufgrund der beschneiten Pisten nicht möglich war, wurde vom Einsatzleiter umgehend ein Hubschrauber angefordert.

Beim anschließenden Erkundungsflug wurde festgestellt, dass im Bereich südwestlich der Gehwolfheimalm ein Waldbrand mit einer Fläche von ca. 800 m² vorherrscht. Des Weiteren wurde festgestellt, dass sich im Bereich des Brandherdes zwei Jugendliche aufhalten, welche sich offensichtlich in einer Notlage befinden. Die Position der Jugendlichen wurde mittels GPS-Koordinaten festgehalten.

Vom Einsatzleiter Großarl wurden aufgrund der Erkenntnisse der Erkundung die Alarmstufe 4 mit Alarmierung der Feuerwehren Hüttschlag, St. Johann und Schwarzach ausgelöst sowie zusätzliche Kräfte aus Bischofshofen und Goldegg alarmiert. Des Weiteren wurden die Waldbrandausrüstung Pongau, die Waldbrandausrüstung des Landesfeuerwehrkommandos Salzburg und der Kerosintank vom Landesfeuerwehrkommando sowie zwei weitere Hubschrauber angefordert.

Von der Einsatzleitung und den automatisch mitalarmierten Flughelfern wurde umgehend ein Plan für die Errichtung einer ca. zwei Kilometer langen Relaisleitung mit einem Höhenunterschied von ca. 500 m sowie der Personen- und Materialtransport mittels Hubschraubern erstellt. Weiters wurde eine Einsatzleitung mit Einsatzleiter Berg OFK Großarl HBI Josef Prommegger, Einsatzleiter Tal OFK Hüttschlag OBI Thomas Gruber und Gesamteinsatzleiter AFK 2 BR Roman Spiegel, welcher von BFK OBR Robert Lottermoser und AFK 1 BR Christian Lackner unterstützt wurde, gebildet.

Die Bergrettung Großarl, die zur Rettung der beiden Jugendlichen angefordert wurde, ortete diese anhand der übermittelten GPS-Koordinaten. Nach einer entsprechenden Anlaufzeit wurden die Flugrotationen unter der Koordination von Flug-Einsatzleiter OFK St. Johann HBI Johann Überbacher aufgenommen.

Als erste Löschmaßnahmen wurden Feuerwehrkameraden mit Löschrucksäcken an die Einsatzstelle geflogen. Weiters wurde vorerst das Wasser durch die Hubschrauber durch das sogenannte „Bambi Bucket“ an die Einsatzstelle geflogen, dadurch konnten die Löscharbeiten mit einer Waldbrandspritze durchgeführt werden. Die Wasserentnahme erfolgte aus der auf ca. 900 Höhenmeter hoch gelegenen Großarler Ache und wurde vom Hubschrauber aus großen mobilen Behältern entnommen. Nach Aufbau der zwei Kilometer langen Relaisleitung und insgesamt zehn Relais-Pumpen wurde das Wasser an den Brandherd gepumpt und der Brandangriff konnte mit zwei C-Rohren fortgeführt werden.

In der Zwischenzeit konnten die zwei in Notlage befindlichen Personen von der Bergrettung gerettet werden. Eine dieser Personen war schwer verletzt und musste ins Tal getragen werden. Die zweite Person war nicht verletzt und konnte den Abstieg selbständig durchführen. Es wurde noch festgestellt, dass der Brand durch diese beiden Personen verursacht wurde.

Um ca. 16.50 Uhr konnte durch den Einsatzleiter Berg HBI Josef Prommegger „Brand aus“ gegeben werden und das gesamte Material sowie die Mannschaft koordiniert wieder ins Tal abgeflogen werden.

Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung konnte festgestellt werden, dass das Übungsziel erreicht wurde und die Koordination zwischen den einzelnen Einsatzorganisationen vorbildlich funktioniert.

Im Zuge der Übungsplanung und Durchführung hat sich wieder einmal gezeigt, dass durch das regelmäßige Arbeiten und Üben der verschiedenen Einsatzorganisationen in gemeinsam ausgerichteten Übungen, eine hohe Leistungsfähigkeit erreicht werden kann, die auch im Einsatzfall zu guten Ergebnissen führen wird. Zudem wurde durch die Einführung des Digitalfunks die Koordination und Kommunikation zwischen den Einsatzorganisationen weiterhin optimiert, was sich auch im Rahmen dieser Übung erneut unter Beweis stellen konnte.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch den Einsatzkräften der Bergrettung, des Roten Kreuzes, der Polizei sowie dem Bundesheer, welche in der Übung umfassend eingebunden waren und diese bestmöglich unterstützten.

An der Übung waren folgende Feuerwehren bzw. Feuerwehrflughelfer aus dem Pongau und Tennengau und Landesfeuerwehrkommando Salzburg mit 182 Mann und 36 Fahrzeugen beteiligt: Großarl, Hüttschlag, St. Johann, Schwarzach, Goldegg, Bischofshofen, Bad Gastein, Abtenau, Golling, Kuchl und LFK Salzburg.

Des Weiteren standen auch die Polizei, zwei Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres, ein Hubschrauber des BMI, BFK OBR Robert Lottermoser, AFK 1 BR Christian Lackner, AFK 2 BR Roman Spiegel, die Bergrettung Großarl und das Rote Kreuz im Einsatz.

Im Rahmen der Übung beteiligten sich insgesamt 183 Einsatzkräfte mit einem Gesamtstundenaufwand von über 1.500 Mannstunden. Zudem hinzuzuzählen sind rund 300 Stunden in Hinsicht auf die Übungsvorbereitung, Planung und Koordination zur Ausrichtung.

40. Wissensspiel & Wissenstest der Feuerwehrjugend in Altenmarkt im Pongau

Am Samstag, den 24.03.2018 fand in Altenmarkt im Pongau der inzwischen 40. Wissenstest der Pongauer Feuerwehrjugend statt. Insgesamt 170 Jungen und Mädchen der Feuerwehrjugend nahmen an dem jährlichen Wissens-Wettbewerb teil. Eröffnet wurde der Bewerb unter Beisein des Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Christian Lackner und Roman Spiegel sowie der Präsident des Gemeindeverbandes Bgm. Günther Mitterer.

Die Wissensspiele und der Wissenstest finden jährlich im Feuerwehrbezirk Pongau statt und ermöglichen den jungen Feuerwehrkräften ihr Wissen eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Dem Wettbewerb geht in den regionalen Feuerwehren eine mehrere Wochen andauernde Übungs- und Vorbereitungszeit voraus. „Der Wissenstest hat uns heute gezeigt, dass alle Teilnehmer bestens auf die Fragen und Herausforderungen vorbereitet waren und die Prüfungen somit alle erfolgreich absolvieren konnten“, freut sich Mario Passrugger, Bezirkssachbearbeiter für Jugend im Bezirk Pongau.

Die Jugendfeuerwehren sind ein wichtiger Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Pongau, viele treten aus der Jugendfeuerwehr mit dem 16. Lebensjahr in den Aktivdienst der Feuerwehr über und sorgen damit für eine schlagkräftige aktive Mannschaft, erklärt Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser. Der Wissenstest trägt dazu bei, dass bereits zum Übertritt in die Aktivmannschaft umfangreiches Fachwissen bei den jungen Feuerwehrfrauen und -männern vorhanden ist.

Alle Teilnehmer konnten den Bewerb positiv absolvieren.