Übung mit hochmoderner Drehleiter in Filzmoos

Anfang Mai organisierte die Feuerwehr Filzmoos gemeinsam mit der Feuerwehr Altenmarkt eine Übung mit der hochmodernen neuen Drehleiter aus Altenmarkt. Im letzten Jahr wurde die alte Drehleiter nach knapp 30 Jahren im Dienst durch das neue Fahrzeug ersetzt. Nach der Begutachtung verschiedener Drehleitern und Teleskopmastbühnen anderer Feuerwehren sowie Ausschreibung des Fahrzeuges entschied man sich schließlich für eine L32A XS 3.0 von Rosenbauer/Metz.

Auch die Filzmooser Feuerwehrleute waren bei den zwei Übungen, die einmal am Dorfplatz und einmal beim Alpenhof Filzmoos stattfanden, begeistert von der neuen Drehleiter. Der Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Altenmarkt, OFK HBI Georg Weiß, erläuterte die wichtigsten technischen Funktionsweisen und erklärte mögliche Einsatzgebiete. Die Drehleiter bietet mit einer maximalen Arbeitshöhe von 32 Metern, was einer Nennrettungshöhe von 23 Metern bei 12 Metern Ausladung entspricht, und einem Beugearm umfangreiche Möglichkeiten zu verschiedenen Einsatzszenarien (Löschen, Rettung aus Obergeschoß, Bergung aus Bach, etc.).

Der neue Beugearm ermöglicht einen erheblich einfacheren Zugang zu Engstellen in Höhen und Tiefen. Meist wird eine Drehleiter zur Personenrettung oder Brandbekämpfung eingesetzt. Außerdem kann eine Einsatzstelle durch die erhöhte Position hervorragend ausgeleuchtet und geringe Lasten gehoben werden.

Übersicht über die technischen Eigenschaften:

Funkrufname: Leiter Altenmarkt

DLA(K) A 23-12 (Drehleiter vollautomatisiert mit Korb und Allradantrieb),  Baujahr 2020, HZG: 18.000 kg, Leistung: 250 kW, Sitzplätze 3, Nennrettungshöhe: 23 m bei 12 m Ausladung.

Ausstattung:
Mobil- und Handfunkgeräte, Hecksprechstelle für Digitalfunk am Führerstand, Sprechverbindung zwischen Führerstand und Korb, Leitersatz mit einer maximalen Rettungshöhe von 30 Meter, Rettungskorb für maximal 5 Personen / 500 kg, waagrecht/senkrecht Abstützung, Rückfahrkamera, sowie 3 Korbkameras, Krankentragenhalterung für DIN-Krankentragen sowie für Korbtragen, Wasserwerfer und Schnellangriff mit Hohlstrahlrohr am Rettungskorb, Fixverrohrung für Wasserleitung am obersten Leiterteil und im Korb, diverse wasserführende Armaturen, mehrere Anschlagpunkte am Leitersatz und am Rettungskorb, Rollgliss, diverse Seile, Sitzgurte, Feuerwehrgurte und Sicherungsgeräte, 3 Atemschutzgeräte 200 Bar und Atemschutzmasken, Notrettungsset, Stromaggregat, mehrere Scheinwerfer und Beleuchtungen direkt am Fahrzeug, elektrischer Belüfter mit Fixierung am Rettungskorb, Schuttmulde für Rettungskorb, Motorsäge, Abschleppseil und diverses Werkzeug sowie diverses Absperrmaterial.

Übung des Bezirksführungsstabs in St. Johann im Pongau

Am Samstag, den 16.11.2019 fand in St. Johann im Pongau eine Übung des Bezirksführungsstabs (BFÜST) statt. Bei der jährlich stattfindenden Übung wird die Arbeitsweise, die Kommunikation und die Abarbeitung von verschiedenen Einsatz-Szenarien geübt, um im Einsatzfall auf alle möglichen Einsatzarten gerüstet zu sein.

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Gasteinertal Übung bei der Schlossalmbahn Bad Hofgastein

Am 5. Oktober 2019 wurde die jährlicher Alarmübung der Gasteiner Feuerwehren bei der Schlossalmbahn in Bad Hofgastein abgehalten. Ein umfassendes Szenario forderte dabei die Kräfte von den drei Feuerwehren, dem Roten Kreuz, der Bergrettung Bad Hofgastein sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gasteiner Bergbahnen AG.

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Ausbildung zum Umgang mit Gefahrgut im Gleisbereich mit ÖBB

Am Samstag, den 30.03.2019 fand in Schwarzach im Pongau ein umfassendes Ausbildungsprogramm für die Feuerwehren des Bezirkes Pongau statt. Durch das zunehmende Transportvolumen von gefährlichen Stoffen auf den heimischen Gleisanlagen werden Einsatzkräfte der Feuerwehr vor neue Herausforderungen gestellt, sollte es zu einem Unfall kommen. Um hierzu gerüstet zu sein, führen die Feuerwehren des Bezirkes Pongau zusammen mit Fachkräften der ÖBB regelmäßige Schulungen durch.

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