Sechsstündiger Feuerwehreinsatz nach schwerem Verkehrsunfall auf A10

Dienstag Nachmittag kurz vor 14:00 Uhr ereignete sich auf der A10 Tauernautobahn in Fahrtrichtung Villach ein schwerer Verkehrsunfall, an dem ein mit zwei Personen besetzter PKW und ein Sattelschlepper beteiligt waren. Die beiden Fahrzeuge kollidierten etwa einen Kilometer nach dem Reittunnel, wobei der PKW schwerst beschädigt wurde und sich der LKW quer über alle Fahrspuren stellte und zwischen den Leitplanken verkeilte. Zwei Personen wurde bei dem Unfall verletzt. „Sechsstündiger Feuerwehreinsatz nach schwerem Verkehrsunfall auf A10“ weiterlesen

Eingeschlossene Person bei Wohnungsbrand im Stadtzentrum von St. Johann im Pongau

Um 2:47 Uhr wurde die Feuerwehr St. Johann zu einem Wohnungsbrand in der Dachgeschoßwohnung eines kombinierten Wohn- und Geschäftshauses im Stadtzentrum alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Wohnung bereits in Vollbrand; aus den Dachfenstern drang dichter Rauch. Eine Person wurde vermisst. Einsatzleiter HBI Johann Überbacher ließ daher sofort auf Alarmstufe 3 erhöhen und damit die Feuerwehr Schwarzach nachalarmieren. „Eingeschlossene Person bei Wohnungsbrand im Stadtzentrum von St. Johann im Pongau“ weiterlesen

Großbrand bei Entsorgungsbetrieb in St. Johann im Pongau

Am Abend des 03.11.2021 kam es in einem Entsorgungsbetrieb in St. Johann im Pongau zu einem Brand in der Müllsortieranlage. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann im Pongau stand der betroffene Bereich bereits in Vollbrand. Aus diesem Grund wurde durch den Einsatzleiter OBI Christian Hofstetter auf Alarmstufe 4 erhöht. „Großbrand bei Entsorgungsbetrieb in St. Johann im Pongau“ weiterlesen

Hochwassereinsätze in St. Johann im Pongau

Am Montag, dem 16. August 2021 kam es während eines heftigen Unwetters im gesamten Stadtgebiet von St. Johann/Pg nach sintflutartigen Regenfällen, Hagelschlag und Sturmböen zu zahlreichen Überflutungen von Gebäuden und Vermurungen von Straßen. Auch wurden durch den Sturm Gebäude abgedeckt und durch umgestürzte Bäume Häuser und Fahrzeuge beschädigt, aber auch etliche Straßen verlegt. Die Oberflächenkanalisation konnte die enormen Wassermassen von mehr als 60 Liter pro Quadratmeter nicht mehr fassen, was ebenfalls zu Schäden an Gebäuden führte.

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Schwerer Verkehrsunfall auf B311 in Schwarzach

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde die Feuerwehr Schwarzach über Sirenenalarm um 16:33 Uhr in den Schönbergtunnel alarmiert. Gemäß Sonderalarmplan Tunnel wurde auch die Feuerwehr St. Veit zum Einsatz angefordert.

Unverzüglich rückten KDTFA, VRFA und RLFA zum Einsatz aus. Beim Eintreffen des Einsatzleiters OFK Markus Buzanich stellte sich folgende Lage dar: Der Unfall ereignete sich vor dem Schönbergtunnel beim Westportal, eine schwerverletzte Person war im Fahrzeug eingeschlossen und Notarzt, Rotes Kreuz sowie die Polizei waren vor Ort.

Aufgrund dieses Szenarios wurden MTFA, LF und TLFA nachbeordert. Sofort wurde die Unfallstelle abgesichert und die hydraulischen Rettungsgeräte (Bergeschere) vorbereitet. Schnell wurde die Türe entfernt und die Rettung vorbereitet. Anschließend wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Notarzt und den Kameraden aus St. Veit die Person aus dem Unfallfahrzeug gerettet. Nach der Aufnahme durch die Polizei wurden durch die Einsatzkräfte die Unfallfahrzeuge für den Abtransport vorbereitet und ein Abschleppunternehmen beim Verladen unterstützt. Abschließend wurde die Unfallstelle gereinigt und herumliegende Teile entfernt.

Neben den Aufräumarbeiten an der Unfallstelle wurde der Verkehr einspurig geregelt. Nach dem Aufrüsten im Feuerwehrhaus konnte der Einsatzleiter den Einsatz beendet.

Bericht und Fotos: Feuerwehr Schwarzach

Suche nach vermisster Person in Salzach bei Bischofshofen

Mittwoch Abend gegen 20:00 Uhr beobachteten mehrere Zeugen eine Person, die im Bereich einer Fußgängerbrücke in Bischofshofen in der Salzach trieb und anschließend unterging. In der Folge wurde sofort eine umfangreiche, gemeinsame Suchaktion von Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei und Rotem Kreuz eingeleitet.

Feuerwehr und Wasserrettung suchten den Fluss mit mehreren Booten ab; die Uferbereiche wurden von mehreren Suchtrupps abgegangen und durchkämmt. Besonders kontrolliert wurden auch die Staubereiche der flussabwärts liegenden Kraftwerke, insbesondere der des Kraftwerks Kreuzbergmaut.

Des Weiteren setzte die Wasserrettung mehrere Tauchtrupps ein. Die Suche wurde dabei durch trübes Wasser und einen hohen Wasserstand erheblich erschwert.

Zusätzlich wurden sämtliche Brücken flussabwärts bis Werfen mit Mannschaft besetzt und die Salzach von dort aus beobachtet. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden auch umfangreiche Beleuchtungsmaßnahmen errichtet.

Ein Hubschrauber des Innenministeriums mit Infrarot-Wärmebildkamera war ebenfalls im Einsatz und flog den Flusslauf mehrmals ab. Zur Koordination des Einsatzes wurde vor Ort eine gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei und Rotem Kreuz eingerichtet. Die Einsatzorganisationen stimmten sich hier über Suchgebiete und weiteres Vorgehen ab.

Ein Kleidungsstück des Vermissten konnte geborgen werden. Von der Person selbst fehlt jedoch jede Spur.

Die Suche musste kurz nach 23:00 Uhr auf Grund der Dunkelheit abgebrochen werden. Insgesamt standen 181 Mann im Einsatz.
Die Wasserrettung setzte die Suche am Donnerstag fort.

Update am 18.06.2021:
Am späten Abend des 17.06. konnte die Wasserrettung Bischofshofen den Vermissten mit einem Schleppsonar etwa einen Kilometer flussabwärts der Unfallstelle orten und anschließend aus rund neun Metern Tiefe bergen.

Einsatzkräfte Feuerwehr:
FF Bischofshofen: 8 Fahrzeuge + Boot, 33 Mann
FF St. Johann im Pongau: 3 Fahrzeuge + Boot, 15 Mann
FF Pfarrwerfen: 4 Fahrzeuge, 28 Mann
FF Werfen: 4 Fahrzeuge, 24 Mann
BFK Pongau LBD-Stv. Robert Lottermoser

Gesamt-Einsatzleiter: HBI Hartmut Wetteskind

Weitere Einsatzkräfte:
Wasserrettung Bischofshofen
Wasserrettung St. Johann
Wasserrettung Schwarzach
Wasserrettung Gastein
Wasserrettung Altenmarkt im Pongau
Polizei mit Hubschrauber
Rotes Kreuz

Fotos:
OV Stefan Hafner, Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt II Pongau

 

LKW durchbricht Leitschiene, Fahrer eingeklemmt

Donnerstag Mittag ereignete sich auf der A10 Tauernautobahn, Fahrtrichtung Villach, zwischen Brentenbergtunnel und Zetzenbergtunnel ein schwerer LKW-Unfall. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Der Lenker kam mit seinem LKW im Bereich einer Betriebsumkehre rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die Leitschiene. Das Fahrzeug kippte daraufhin auf die Fahrerseite und kam auf der Böschung zum Liegen.

Um 12:33 wurden die Feuerwehren Pfarrwerfen und Werfen zum Einsatz alarmiert. Noch während der Anfahrt wurde bestätigt, dass sich der Fahrer noch im Fahrzeug befand.

Vor Ort wurde von der Feuerwehr zunächst ein Zugang zum Lenker geschaffen. Dazu mussten Windschutzscheibe und Dachluke des Fahrerhauses entfernt werden. Gleichzeitig wurde das Unfallfahrzeug von der Autobahn aus mit einer Seilwinde gegen Abrutschen gesichert. Bei der Erstversorgung wurde festgestellt, dass der Fahrer verletzt, aber ansprechbar und im Bereich beider Beine eingeklemmt war. Während ein Bein schnell befreit werden konnte, gestaltete sich die Befreiung des anderen Beins schwierig.

Der Fahrer konnte schließlich mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät und Säbelsäge befreit und über die Dachluke aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend wurde er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die Feuerwehr fing danach noch auslaufenden Kraftstoff auf.
Die Autobahn musste für den Einsatz komplett gesperrt werden. Es entstand ein erheblicher Rückstau.

Einsatzkräfte Feuerwehr:
Feuerwehr Pfarrwerfen: 3 Fahrzeuge, 18 Mann
Feuerwehr Werfen: 3 Fahrzeuge, 13 Mann
Einsatzleiter: Lm Josef Laner

Weitere Einsatzkräfte:
Rotes Kreuz mit Notarzt
Polizei
Straßenmeisterei
Bergeunternehmen

Dachstuhlbrand in St. Johann im Pongau

Bei einem Dachstuhlbrand in St. Johann im Pongau wurde am Nachmittag des 04.06.2021 Alarmstufe 4 ausgelöst.

Durch Flämmarbeiten dem Dach eines mehrgeschoßigen Gebäudes im Zentrum von St. Johann im Pongau entzündete sich gegen 13:40 Uhr die Isolierung des direkt angrenzenden Nebengebäudes. Der Brand breitete sich im Dach rasch aus.

Die Freiwillige Feuerwehr St. Johann im Pongau löste auf Grund der Rauchentwicklung bereits auf der Anfahrt Alarmstufe 2 aus und erhöhte diese nach der ersten Erkundung erneut. Auf Grund des umfassenden und schnellen Löschangriffs konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Daches sowie auf Nebengebäude verhindert werden.

Durch die starke Rauchentwicklung musste das Gebäude durch die Feuerwehr evakuiert werden. Die Bewohner wurden durch das Rote Kreuz erstversorgt.

Für die Nachlöscharbeiten mussten weite Teile des Daches geöffnet werden. Das Ablöschen der Glutnester dauerte bis in den späten Nachmittag.

Insgesamt standen zusätzlich zu den Einsatzkräften von Rotem Kreuz und Polizei insgesamt 86 Einsatzkräfte von 3 Feuerwehren im Einsatz.