Pongauer Bezirksfeuerwehrtag in Bad Hofgastein

Am Freitag, den 12.04.2019 fand in Bad Hofgastein der Bezirksfeuerwehrtag der Pongauer Feuerwehren statt. Neben zahlreich anwesenden Bürgermeistern, dem Präsidenten des Salzburger Gemeindeverbandes Bgm. Günther Mitterer, Landtagsabgeordneten Alexander Rieder, Bezirkshauptmann HR Mag. Harald Wimmer, Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter sowie Kommandanten diverser Einsatzorganisationen konnte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Lottermoser die Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf begrüßen.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Lottermoser betonte in der Rückschau über die Jahre 2017 und 2018 vor allem die anhaltend erfreuliche Mitgliederentwicklung im Bezirk. Äußerst positiv zur Mitgliederentwicklung trägt die sehr intensive Arbeit der örtlichen Feuerwehren im Rahmen der Feuerwehrjugend bei. Auch bietet das neue Landesfeuerwehrgesetz die Möglichkeit, den aktiven Feuerwehrdienst nunmehr bis zu Vollendung des 70. Lebensjahres auszuüben.

Im Bereich der Feuerwehrtechnik wurden einerseits die in den letzten Jahren getätigten Fahrzeugersatzbeschaffungen präsentiert und andererseits von der Finalisierung der Einführung des Digitalfunksystems und der Ausstattung der Feuerwehrhäuser mit Notstromgeneratoren berichtet. Beide Systeme haben im Rahmen der Abarbeitung der Einsätze anlässlich der vergangenen Schneeeinsätze sehr gute und zuverlässige Dienste geleistet.

Die rund 1.550 aktiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden leisteten in den Jahren 2017 ca. 181.000 Stunden bzw. im Jahr 2018 ca. 173.000 Stunden. Im Jahr 2017 rückten die 25 Pongauer Feuerwehren und den 3 abgesetzten Löschzügen 2.181 und im Jahr 2018 1.466 mal aus. Dies bedeutet 6 Einsätze pro Tag im Jahr 2017 bzw. 4 Einätze pro Tag im Jahr 2018.

Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf würdigte in Ihrer Festansprache die Leistungen der Pongauer Feuerwehren ganz besonders: „Freiwilligenarbeit ist das Rückgrat der Gesellschaft, die Arbeit der Ehrenamtlichen ist unbezahlbar. Die Freiwillige Feuerwehr ist für das Ortsgeschehen unverzichtbar und steht im Dienste der Allgemeinheit. Die Anforderungen und Aufgaben dazu werden immer vielfältiger, schwieriger und auch gefährlicher“, sagte Pallauf, die sich bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren für die verantwortungsvolle Tätigkeit und das uneigennützige Engagement im Dienste der Allgemeinheit bedankte.

Auch Landesfeuerwehrkommandant LBD Leopold Winter hebt hervor, dass die Freiwilligkeit der Feuerwehren auch in Zukunft in gleicher Weise gefördert werden muss. Er verweist an dieser Stelle auf die erreichten Änderungen des Landesfeuerwehrgesetzes, an welchem die Feuerwehren erheblich an der Gestaltung der Rahmenbedingungen beteiligt waren.

Der Bezirksfeuerwehrtag stellt neben dem Rückblick auch eine Möglichkeit zur Auszeichnung von besonderen Leistungen einzelner Mitglieder dar. Geehrt wurden die folgenden Mitglieder für ihre herausragenden Leistungen:

Medaille für Verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bezirksleiter der Bergrettung a.D. der Österr. Bergrettung Coen Wesjees

Ehrenzeichen 3. Stufe des LFV für verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bürgermeister Fritz Zettinig, Marktgemeinde Bad Hofgastein

Ehrenzeichen 2. Stufe des LFV für verdienstvolle Zusammenarbeit

  • Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Harald Wimmer

Verdienstzeichen 3. Stufe LFV Salzburg

  • OBI Stefan Berger – FF Goldegg

Verdienstzeichen 3. Stufe ÖBFV

  • OBI Thomas Gruber – FF Hüttschlag
  • OBI Josef Schweiger – FF Mühlbach
  • OBI Albin Kritzer – FF Dorfgastein
  • OBI Manfred Passrugger – FF Schwarzach

Ehrenbecher des Bezirkes Pongau:

  • HBI Sepp Prommegger – FF Großarl
  • HBI Georg Weiss – FF Altenmarkt

Ehrenurkunde des Bezirkes Pongau für langj. Tätigkeit als Ortsfeuerwehrkommandant:

  • HBI Karl Winter – 17 Jahre – FF Altenmarkt

Verdienstzeichen 1. Stufe LFV Salzburg

  • BR Roman Spiegel – Abschnittsfeuerwehrkommandant Salzachpongau

143. Mitgliederversammlung der Feuerwehr Bad Hofgastein

Am 23. März wurde die 143. Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hofgastein im Kongresshaus abgehalten. Als Ehrengäste konnten Bürgermeister Friedrich Zettinig, Bürgermeister Stv. Johann Freiberger, GV Peter Kaiser, Polizeiinspektionskommandant Thomas Höller, RK Abteilungskommandant Jürgen Zembacher und Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Katstaller begrüßt werden.

Schriftführer Christian Wagner berichtete über 8.987 geleistete Stunden im Jahr 2018. Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr zu 7 Brandeinsätzen, 46 Technischen Einsätzen, 26 Fehlausrückungen und einer Brandsicherheitswache alarmiert. Die Vertreter der Gemeinde bedankten sich für die erbrachten Stunden und Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bevölkerung. Seitens der anwesenden Einsatzorganisationen wurde die vorbildliche Zusammenarbeit bei den Einsätzen und das gute Miteinander gelobt.

Erfreulicherweise konnten bei der Mitgliederversammlung dieses Jahr drei auch Damen zur Feuerwehrfrau befördert werden: Verena Holzmann, Martina Sendlhofer und Andrea Röck. Ebenso gratulieren wir Markus Viehauser zum Feuerwehrmann und Andreas Lainer zum Hauptfeuerwehrmann!

Eurofunk Kappacher zum „Feuerwehrfreundlichen Arbeitgeber“ ausgezeichnet

Der Österreichische Bundesfeuerwehrverband kürt alle zwei Jahre Unternehmen, die in den letzten Jahren durch ihr beispielhaftes Verhalten gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ehrenamtlich bei der Feuerwehr tätig sind, zu „Feuerwehrfreundlichen Arbeitgebern“. Am 7. März 2018 war es wieder soweit. 18 österreichische Unternehmen aus allen neun Bundesländern empfingen im Haus der Industrie in Wien den Award.

Damit soll das gegenseitige Verständnis der Arbeitgeber, der Feuerwehren und ihrer Mitglieder gestärkt werden und jene Unternehmen beispielhaft für viele weitere verständnisvolle Arbeitgeber in den Vordergrund holen. Der damit verbundene Dank soll der Öffentlichkeit zeigen, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, vom Arbeitsplatz in den Einsatz gehen zu dürfen, um den Mitmenschen in der Not zu helfen.

Aus dem Land Salzburg wurde die im Pongau befindliche „Eurofunk Kappacher“ aus St. Johann im Pongau ausgezeichnet. Eurofunk ist einer der größten Systemspezialisten für die Planung, Errichtung und den Betrieb von Leitstellen und Notrufzentralen im Bereich der öffentlichen Sicherheit sowie Industrie und Verkehr. Kunden profitieren vom ganzheitlichen Blick, dem umfassenden eigenen Produktportfolio und der Lösungskompetenz. Mit dieser einzigartigen Konstellation ist Eurofunk Kappacher für seine Kunden ein Lösungspartner in allen Belangen der Leitstellentechnik.

Als langfristig orientiertes Familienunternehmen ist Eurofunk Kappacher ein verlässlicher Partner. Das Team von über 400 Spezialisten ist auf die Erbringung eines umfassenden und qualitativ hochwertigen Service fokussiert.

Die Motivation, das Denken und das Handeln sind geprägt vom Mission Statement, das den Beitrag zur Sicherheit in der Gesellschaft zusammenfasst: Wir schaffen Sicherheit durch Technologie! Eurofunk Kappacher lebt soziale und nachhaltige Verantwortung für Menschen und Ressourcen im Umfeld.

8. Feuerwehrleistungsbewerb in Forstau

Am Samstag, den 10.06.2017 fand in Forstau der 8. Bezirksfeuerwehr-Leistungsbewerb unter optimalen Wetterbedingungen statt. Bei dem alle 2 Jahre stattfindenden Leistungsbewerb wurde der Bewerb in den Kategorien Bronze und Silber ausgetragen, den spannenden Abschluss bildete ein Parallelbewerb der 7 schnellsten Mannschaften.

An dem Leistungsbewerb nahmen insgesamt 58 Bewerbsgruppen aus Salzburg, Vorarlberg, Oberösterreich und Kärnten teil. Unter der strengen Aufsicht von 33 Bewertern stellten die Bewerbsgruppen ihr Können und ihre Schnelligkeit im Aufbau einer Angriffsleitung eindrucksvoll unter Beweis. Im abschließenden Parallelbewerb benötigte die Bewerbsgruppe von Krispl lediglich 38,88 Sekunden für eine fehlerfreie Absolvierung der Aufgabe.

„Die Mitglieder der Feuerwehr sind an 365 Tagen im Jahr jederzeit bereit, sich für die Bevölkerung in jeder Notlage einzusetzen und auf Grund der hohen Mitgliederzahl und der guten Leistungsergebnisse im Bewerb wird klar, dass auch für die Ausbildung und das Training für den Bewerb eine hohe Disziplin an den Tag gelehnt wird“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser.

Die jeweils besten Gruppen im Bewerb waren:
Bronze ohne Alterspunkte
1. Bad Hofgastein
2. Forstau
3. Schwarzach

Bronze mit Alterspunkten
1. Kommandanten Ennspongau
2. Kommandanten Stv. Ennspongau

Silber ohne Alterspunkte
1. Forstau
2. Bad Hofgastein
3. Schwarzach

Bronze ohne Alterspunkte Gäste
1. Lungötz 1
2. Neukirchen 1
3. Wolfurt

Silber ohne Alterspunkte Gäste
1. LZ Abersee
2. Mariapfarr
3. Göming

Erstmals traten im Bewerb sowohl die Kommandanten als auch die Kommandanten-Stellvertreter der Feuerwehren im Abschnitt 1 (Bezirk Pongau) gegeneinander an.

Neuer AFK im Abschnitt 1

Peter Listberger übergibt sein Amt nach 25 Jahren an den Nachfolger Christian Lackner.

Peter Listberger wurde am 09.01.1992 damals jüngster Abschnittsfeuerwehr-Kommandant im Bezirk Pongau. Auf den Tag genau nach 25 Jahren erfolgte im Abschnitt 1 (Ennspongau) die Wahl des Abschnittsfeuerwehr-Kommandanten der 11 Feuerwehren des Abschnitts. Unter dem Vorsitz von Mag. Harald Wimmer (Bezirkshauptmann Pongau) wurde von den wahlberechtigten Ortsfeuerwehrkommandanten der derzeitige Ortsfeuerwehrkommandant aus Flachau, Christian Lackner, mit 10 von 11 möglichen Stimmen zum neuen Abschnittsfeuerwehr-Kommandanten gewählt.

AFK Peter Listberger, Designierter AFK Christian Lackner

Christian Lackner ist seit 1996 Mitglied der Feuerwehr und war langjähriger Pressereferent im Bezirk Pongau und ist derzeitiger Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Flachau. „Christian Lackner ist fachlich sehr kompetent, verfügt über langjährige Erfahrung im Feuerwehrwesen und wird von allen Kommandanten im Abschnitt und auch überörtlich sehr geschätzt“, freut sich der scheidende AFK Peter Listberger.

Peter Listberger wird seine Agenden, nun als ältester Abschnittsfeuerwehr-Kommandant im Bezirk, voraussichtlich am 31.03.2017 an Christian Lackner übergeben.

Fußballturnier der Feuerwehrjugend

Auch dieses Jahr fand das alljährliche Fußballturnier der Feuerwehrjugend Pongau in Schwarzach i. Pg. statt. Insgesamt 13 Mannschaften nahmen teil. Als Sieger konnte sich dieses Jahr die Mannschaft aus Werfenweng vor Eben im Pongau mit einem knappen 1:0 Sieg durchsetzen.  „Neben der Ausbildung der Nachwuchskräfte der Feuerwehr darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen“ erklärt Mario Passrugger, Sachbearbeiter für Jugend im Bezirk Pongau.

Durch die jährlichen Fußballturniere lernen die jungen Feuerwehrmänner auch Kameraden aus anderen Feuerwehren kennen, was zu einer besseren überörtlichen Zusammenarbeit im späteren Einsatzgeschehen beträgt.  Im Bezirk Pongau sind derzeit 17 Jugendgruppen aktiv in welchen neben Spiel und Spaß auch die Grundlagen für eine spätere Tätigkeit in der Feuerwehr erlernt werden.

Neues Löschfahrzeug für Eben im Pongau

Am 02.07.2016 fand in Eben im Pongau die feierliche Einweihung eines neuen Löschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr statt. Das Löschfahrzeug (LF-A) ersetzt zwei Kleinlöschfahrzeuge, welche inzwischen jeweils eine 32-jährige Einsatzdauer hinter sich haben und bietet der Feuerwehr damit wieder eine Grundlage für einen zeitgemäßen Löscheinsatz. Das neue Fahrzeug ist unter anderem mit einem automatischen Schlauch-Legesystem ausgestattet und ermöglicht somit eine effiziente und schnelle Verlegung von langen Zubringerleitungen von bis zu 1 Kilometer innerhalb von nur wenigen Minuten.

„Das Fahrzeug stellt eine optimale Ergänzung zu unserem bestehenden Fuhrpark dar“, freut sich Ortsfeuerwehrkommandant OBI Johan Kratzer. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute finanzielle Unterstützung der ortsansässigen Unternehmen sowie der Gemeinde Eben, die die Wertschätzung der Feuerwehr eindrucksvoll zeigte. Die Planung und Vorbereitung des Fahrzeuges nahm insgesamt 1 Jahr in Anspruch.

An der Einweihungsfeier nahmen neben den Feuerwehren des Abschnitt 1 auch Vertreter von Polizei, Rettung sowie der regionalen Vereine teil.

Manuela Rohrmoser gewinnt Leistungsabezeichen in Gold

Der alle zwei Jahre stattfindende Bewerb wurde am 02.04.2016 in der Landesfeuerwehrschule in Salzburg durchgeführt. OVI Manuela Rohrmoser von der Feuerwehr Großarl gewann den Bewerb mit einer beeindruckenden Punktezahl von 184 Punkten sowie insgesamt 40 Zeitpunkten. Insgesamt konnten 6 TeilnehmerInnern aus dem Pongau den Bewerb erfolgreich abschließen.

Es traten insgesamt 96 Teilnehmer/innen (Bewerber/innen), darunter vier Damen, zu diesen in Feuerwehrkreisen auch „Feuerwehrmatura“ genannten Leistungsbewerb an. Dieser Einzelbewerb ist die höchste Leistungsstufe im Bereich der Leitungsbewerbe, die in Salzburg erreicht werden kann. 90 Bewerter sorgen bei dieser so wichtigen Veranstaltung im Bereich der Ausbildung der Mitglieder der Salzburger Feuerwehren für eine faire Bewertung und einen klaglosen Ablauf.

Der Bewerb selbst gliedert sich in sieben Disziplinen:
1 – Ausbildung in der Feuerwehr
2 – Berechnen – Ermitteln – Entscheiden
3 – Erklären eines Brandschutzplanes
4 – Formulieren und Geben von Befehlen
5 – Fragen aus dem Feuerwehrwesen
6 – Führungsverfahren (Einsatztaktische Aufgabe)
7 – Verhalten vor der Gruppe (Exerzieren)

Für jede einzelne Disziplin muss der Bewerber/die Bewerberin eine Mindestpunkteanzahl erreichen. Die Gesamtpunkteanzahl beträgt maximal 187 Punkte. Minuten, die der Bewerber bei der Lösung zeitgebundener Aufgaben nicht verbraucht, werden in Form von Zeitpunkten (1 Minute = 1 Zeitpunkt) gutgeschrieben. Diese Zeitgutpunkte sind auch bei der Reihung punktegleicher Bewerber entscheidend.
Die Teilnahme an diesem Bewerb bedarf einer intensiven, mehrmonatigen Vorbereitung durch die Teilnehmer, die diesen großen Zeitaufwand – zusätzlich zu den alltäglichen Leistungen im Rahmen ihrer Feuerwehrmitgliedschaft – in ihrer Freizeit auf sich nehmen.